Leuchten komplett austauschen

Lokales
Pullenreuth
25.10.2014
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Der Gemeinderat will beim Ausbau der Straße Arnoldsreuth-Pullenreuth (Zur Hammerleite) keine halbe Sachen machen. Daher soll die Beleuchtung komplett erneuert werden, auch wenn dafür Kommune und Anlieger in die Tasche greifen müssen.

Drei Alternativen standen zur Diskussion: die derzeitige Straßenbeleuchtung beibehalten, umrüsten in Anlehnung an die Kirchstraße oder Neubau. Letzters hatte das Büro Fröhlich aus Neusorg vorgeschlagen. Dieses hatte für sieben neue Leuchten mit Erdarbeiten Gesamtkosten von zirka 25 000 Euro errechnet. Davon müsste die Gemeinde 8750 Euro aufbringen, auf die Anlieger würden 16 250 Euro entfallen.

In der folgenden Diskussion zeigte sich, dass ein Großteil des Gremiums zur neuen Straßenbeleuchtung tendierte. Wenn schon ein Straßenausbau erfolge, sollte man auch die Beleuchtung in Ordnung bringen. Ein späterer Ausbau würde wesentlich mehr Kosten verursachen. Bei der Abstimmung entschieden sich bis auf Siegfried Sirtl alle für diese Variante, zumal auch die beiden anderen Alternativen Kosten zwischen 2500 und 4000 Euro verursachen und zudem nicht umlagefähig sein würden.

40 000 Euro mehr

Bürgermeister Hubert Kraus teilte mit, dass der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Arnoldsreuth-Pullenreuth rund 40 000 Euro teurer werden wird. Laut einem Schreiben des Büros für Tieftechnik Gerhard Fröhlich vom 29. September habe belastetes Material entsorgt werden müssen.

Im nächsten Punkt ging es um die Abberufung des Schulverbandsmitgliedes Markus Hecht und seiner Stellvertreterin Christa Bayer. Laut Bürgermeister Hubert Kraus, der dort ebenfalls vertreten ist, hat die jährliche Überprüfung zum 1. Oktober ergeben, dass sich die Schülerzahlen verringert haben. Für das Schuljahr 2014/15 sind nur noch 49 Kinder aus Pullenreuth gemeldet. Voraussetzung für ein berufenes Schulverbandsmitglied wären aber 51 Mädchen und Buben. Die Abberufung erfolgte einstimmig.

Keine Einwände erhebt die Gemeinde Pullenreuth gegen die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans "Sondergebiet Freiflächenanlage Wernerreuth" mit gleichzeitiger 7. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Neusorg. Eine Beteiligung im weiteren Verfahren muss nicht mehr erfolgen.

Schließlich genehmigten die Räte die neuen Stundungsrichtlinien, die aufgrund einer gesetzlichen Änderung zum 1. April 2014 in Kraft getreten sind. Auch nahmen sie den Sitzungskalender für 2015 zur Kenntnis. Er wird in der nächsten Sitzung festgelegt.
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