Maschinenring gibt Tipps für richtige Nadelbaumpflege
Verdünnung beugt Schneebruch vor

Karl Rupprecht (links) vom Maschinenring Tirschenreuth gab praktische Tipps zur rationellen Pflege junger, dichter Nadelwaldbestände. Bild: hfz
Lokales
Pullenreuth
03.12.2014
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Die Pflege junger, dicht stehender Nadelbäume stand im Mittelpunkt eines Kurses im Wald von Josef Heinl bei Höll in der Gemeinde Pullenreuth.

Gemeinsam mit Karl Rupprecht vom Maschinenring Tirschenreuth erläuterte und demonstrierte Johannes Bradtka vom Bereich Forsten Kemnath den zahlreichen Waldbesitzern das handwerkliche Vorgehen.

Auch verschiedene Werkzeuge und Geräte wurden den Teilnehmern präsentiert und wertvolle Hinweise für eine rationelle, unfallfreie Arbeit gegeben. "Durchschnittlich 30 Stunden je Hektar braucht man schon dafür. Die Arbeit zahlt sich aber garantiert aus. Weil sie so wichtig ist, fördern wir diese Jungbestandspflege mit bis zu 480 Euro pro Hektar", erklärte Johannes Bradtka. Eine frühzeitig durchgeführte Verdünnung der dicht stehenden jungen Fichten würde Schnee- und Eisbruch sowie Sturmschäden optimal vorbeugen.

Auch könne der Zuwachs auf qualitativ gute Bäume gelenkt und erwünschte Mischbaumarten, wie beispielsweise Laubhölzer, Lärchen und Kiefern, gefördert werden.

Karl Rupprecht demonstrierte den Teilnehmern im Anschluss das praktische Vorgehen mit verschiedenen Werkzeugen, einem Freischneidegerät und mit der Motorsäge. Seine praktischen Erläuterungen rundeten die Veranstaltung ab.
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