Mehr Geld im Sack

Lokales
Pullenreuth
31.10.2015
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Pullenreuths Gemeinderäte haben einen Nachtragshaushalt verabschiedet - und die Gründe sind erfreulich. Unterm Strich bleibt der Gemeinde eine ganze Menge mehr übrig.

Bürgermeister Hubert Kraus stellte das neue Zahlenwerk vor. Beispiele für veränderte Ansätze seien die neu veranschlagten Grunderwerbskosten von 17 000 Euro beim Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Lochau-Pullenreuth (GVS) und die Grunderwerbskosten von 11 000 Euro für die GVS Pullenreuth-Arnoldsreuth. Zudem wurden für den Ausbau der GVS Höll-Leimgruben neue Ausgaben von rund 44 000 Euro veranschlagt.

Tragkraftspritze für Feuerwehr

Außerdem wurden für den Ausbau der GVS Lochau-Neuhof Planungskosten in Höhe von 20 000 in Ansatz gebracht. Zudem fallen 13 000 Euro für den Erwerb einer Tragkraftspritze für die Feuerwehr Trevesen zu Buche.

Positiv wirkt sich auf den Vermögenshaushalt der erhöhte Fördersatz von bisher 60 auf rund 90 Prozent für den Ausbau der GVS Lochau - Pullenreuth Nord - Ast (innerorts) aus. Dadurch kann die bisher veranschlagte Zuweisung von 90 000 Euro um 45 000 Euro angehoben werden. Ferner wurden die bisherigen Haushaltsansätze für den Erwerb des Steinbruchs in Dechantsees (Grunderwerb 20 000 Euro, Grundwasserableitung 40 000 Euro, Zuweisungen 20 000 Euro) aus dem Haushalt genommen. Daraus ergibt sich für den Nachtragshaushalt eine Entlastung von 40 000 Euro.

Weitere veränderte Ansätze betreffen die Reparatur des Löschfahrzeuges LF 8 der Feuerwehr Pullenreuth, für die der Kämmerer zusätzliche 8400 Euro bereitstellt. Außerdem berücksichtigte er den Gemeindearbeiter, der seit 1. August und die Kinderpflegerin, die seit 1. Juni für die Gemeinde arbeitet. Der bisherige Ansatz für die Arbeitnehmerüberlassung durch den Maschinenring sank von 50 000 auf 34 500 Euro.

Auf der Einnahmenseite wuchs der Ansatz für die Gewerbesteuer a um 150 000 Euro auf 400 000 Euro. Zudem berücksichtigten die Gremiumsmitglieder im Finanzplan die Auswirkungen auf die Steuer- und Umlagekraft in den Jahren 2017 und 2018. Dagegen zeigten die Rechnungen, dass sich beim Straßenunterhaltungs-Zuschuss nach Überprüfung der Gemeindestraßenlängen ein Abschlag von 15 000 Euro ergebe.

301 000 Euro Rücklagen

Der Gemeinderat kam zum Ergebnis, dass die Zuführung zum Vermögenshaushalt um 113 417 Euro auf 277 994 Euro steigt. Zum Ausgleich des Vermögenshaushaltes ist eine Minderung der Rücklagenentnahme um 88 037 auf 193 602 Euro möglich. Damit wird zum 31. Dezember 2015 eine Rücklage von 301 000 Euro erwartet. Neue Kreditaufnahmen sind weder im Haushalt 2015 noch im Nachtragshaushalt 2015 vorgesehen. Zum 31. Dezember 2015 errechnet sich ein Schuldenstand von voraussichtlich 1 061 864,28 Euro. (Bericht folgt.)
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