Pullenreuther Gemeinderäte kümmern sich um die Trasse Lochau - Neuenhof
Straße braucht Unterbau

Lokales
Pullenreuth
28.07.2015
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Lediglich ein Punkt stand im öffentlichen Teil der jüngsten Gemeinderatsitzung auf der Tagesordnung, nämlich der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Lochau - Neuhof. Hier ging es um die Anerkennung der Vorplanung, die vom Büro für Tiefbautechnik Gerhard Fröhlich aus Neusorg gefertigt wurde. Aus diesem Grund begrüßte Bürgermeister Hubert Kraus Gerhard Fröhlich vom gleichnamigen Ing.-Büro, der das Projekt erläuterte.

Zunächst wies der Bürgermeister darauf hin, dass bei einem Gespräch mit der Regierung der Oberpfalz am 25. Juni mitgeteilt wurde, dass der Fördertopf für den Ausbau von Gemeindeverbindungsstraßen für Kommunen mit Stabilisierungshilfen derzeit 80 Prozent beträgt. Weitere zehn Prozent konnten über den FAG-Härtefonds in Aussicht gestellt werden (Fördersatz auf zuwendungsfähige Kosten). Der Ausbau dieser Verbindungsstraße wird mit den schlechten Straßenverhältnissen und dem damit verbundenen Straßenunterhalt begründet. Laut beiliegender Schätzung betragen die Gesamtbaukosten zirka 822 500 Euro.

Bei der Vorstellung der Vorplanung wies Fröhlich darauf hin, dass die gegenwärtige Fahrbahnbreite zwischen 3.10 und 5.50 Metern liegt. Die bestehende Trasse weist erhebliche Verformungen auf. Außerdem ist die gesamte Strecke mit Netzrissen überzogen und in größeren Abschnitten ist die Decke völlig zusammengebrochen. Anhand von Schürfungen, die zur Baugrunduntersuchung gemacht wurden, wurde festgestellt, dass der vorhandene Unterbau und Untergrund die auftretenden Verkehrsbelastungen nicht aufnehmen könne. Die Straße sei nicht frostsicher ausgebaut. Eine weitere Ursache für den schlechten Zustand der Fahrbahn sei eine fehlende beziehungsweise nicht funktionierende Entwässerung des Unterbaus. Derzeit genüge die Straße weder technischen noch verkehrssicheren Anforderungen. Deshalb habe sich die Gemeinde Pullenreuth dazu entschlossen, diese Straße auszubauen. Die Fahrbahn soll eine Breite von 6.25 Metern und beidseitig ein Bankett von 0.75 Metern erhalten. Nach längerer Diskussion beschloss der Gemeinderat die Anerkennung der Vorplanung des Büros Fröhlich. Die Umsetzung wird für 2016 ins Auge gefasst.

Bürgermeister Hubert Kraus und die Bauverwaltung werden gebeten, Schritte einzuleiten. Das Büro Fröhlich wird beauftragt, einen Ingenieurs-Vertrag vorzulegen. Bei Bedarf wird der Bürgermeister ermächtigt, das Büro mit einer Bestandsvermessung zu beauftragen.
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