Pullenreuther Gemeinderat will Prioritäten setzen - 60 asphaltierte Kilometer kosten eine Menge ...
Straßennetz unter die Lupe nehmen

Lokales
Pullenreuth
01.06.2015
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Mit einer Bestandsaufnahme des gesamten Straßennetzes im Gemeindebereich und anschließender Erstellung einer Prioritätenliste wollen die Verantwortlichen in Pullenreuth in Zukunft ihre Straßen-Sanierungsmaßnahmen in den Griff bekommen.

Bestand aufnehmen

Auslöser für diese Entscheidung war eine Sitzung des Bau- und Umweltausschusses (BUA) am 15. April mit Harald Götz vom Ingenieur-Büro Fröhlich aus Neusorg, in der es um die Sanierung der Ortsverbindung Pullenreuth - Arnoldsreuth ging. Das Gremium kam überein, die Entscheidung über eine endgültige Ausführungs-Variante in den September 2015 zu verschieben. Um jedoch eine fundierte Entscheidung treffen zu können, wäre es aus der Sicht des Ausschusses sinnvoll, im Vorfeld diese Bestandsaufnahme mit entsprechenden Sanierungsvorschlägen und Kosten zu erstellen. Dazu soll Ingenieur Götz einen entsprechenden Ingenieurs-Vertrag zeitnah vorstellen.

"Die Gemeinde Pullenreuth", sagte Bürgermeister Hubert Kraus, "besitzt ein Straßennetz von über 60 Kilometern. Wenn hierfür ein Büro mit der Bestandsaufnahme und Kostenermittlung beauftragt werden soll, ist mit Ingenieurkosten in nicht unerheblicher Höhe zu rechnen."

Deshalb beschloss der Gemeinderat, dass Bürgermeister Kraus zusammen mit einem Vertreter der Verwaltung und des Ingenieur-Büros Fröhlich zunächst eine Straßenbesichtigung macht und dann eine Prioritätenliste erstellt, nach der die Schäden an den Straßen im Rahmen der vorhandenen Mittel behoben werden.

Die Jahresrechnung 2013 der Gemeinde Pullenreuth wurde durch den Rechnungsprüfungsausschuss bewertet. Demnach schließt die Jahresrechnung in Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt mit 2 580 991,14 Euro und im Vermögenshaushalt mit 994 485,28 Euro. Das Ergebnis der Niederschrift wurde vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen. Der Entlastung ist erfolgt.

Zur Kenntnis genommen wurde vom Gemeinderat das Rechnungsergebnis für 2014. Dabei wurde folgendes Rechnungsergebnis erzielt: Summe der Soll-Enahmen und -Ausgaben im Verwaltungshaushalt 2 802 175,58 Euro und im Vermögenshaushalt 1 511 481,64 Euro. Der Rechnungsprüfungsausschuss wurde beauftragt, baldmöglichst die örtliche Auswertung vorzunehmen.

Brunnen im Bauhof

Im weiteren Verlauf der Sitzung gab Bürgermeister Hubert Kraus bekannt, dass der Dorfbrunnen solange im Bauhof gelagert werde, bis ein geeigneter Standort gefunden sei.

Gemeinderat Norbert Reger wollte vom Bürgermeister wissen, wann die Straßen ausgemäht werden. Dies, so kündigte Kraus an, werde in den nächsten Tagen geschehen.
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