Schießen nicht einziges Ziel

Die Vereinsführung zeichnete treue Schützen aus: Reinhard Englmann (vorne, von links), Monika Hecht, Edwin Pinzer und Johann Pinzer (hinten von links) Schießleiter Jörg Würstl, Pierre Haider, Josef Meindl, Johann Lindner, Bürgermeister Hubert Kraus und Schützenmeister Andreas Michl. Bild: gma
Lokales
Pullenreuth
26.03.2015
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Man trifft sich nicht nur, um zu treffen. Der Schützenverein hat für Pullenreuth mehr als nur eine sportliche Bedeutung. Das belegte die Hauptversammlung.

Mehr als Gelegenheit zum Schießen bietet der Schützenverein. Geselligkeit ist im Verein fast genauso wichtig. Schützenmeister Andreas Michl hob das bei der Hauptversammlung hervor. "Besonders freut es mich, dass unsere Schützen ab 56 Jahren wieder in den Schießsport eingreifen".

Der Mitgliederstand des Vereins liege bei 178. Bei sechs Arbeitssitzungen regelte die Führung das Vereinsleben. Hinzu kamen drei im Gau Armesberg und die Gaujahresversammlung im November in Kastl. Michl erinnerte an Geburtstagsbesuche und den Vortrag zur Drogenprävention in Kastl, bei dem sieben Übungsleiter waren.

Michl sprach zudem das Sauschießen mit Schlachtschüssel, drei Faschingsveranstaltungen und das Osterhasenschießen auf dem 25-Meter-Stand an. 20 Teams beteiligten sich am Bürgerschießen. Zum Ferienprogramm steuerte der Verein ein Schnupperschießen mit 18 Kindern und Jugendlichen bei. Gut besucht war das Weißbierfest, bei dem Verein die Sieger des Bürgerschießens auszeichnete. Mit dem Kirchweihtanz, der Königsfeier mit Siegerehrung der Vereinsmeister, dem Weihnachtsgansschießen und der Weihnachtsfeier mit Nussschießen schloss das Jahr.

500 Euro für Schießstände

Der Schützenmeister ging auf die Anschaffung zweier elektronischer Schießstände ein. Landrat Wolfgang Lippert vermittelte dazu aus dem Spendenkontingent der Sparkasse Oberpfalz-Nord 500 Euro. Arbeiten waren am 25-Meter-Stand, am Kühlkompressor und an der Auswertmaschine nötig. Kaufen musste der Verein einen Durchlauferhitzer, zwei elektronische Vorführschießstände und eine Leinwand für Vorträge.

"Es könnte der Eindruck entstehen, dass ich alleine die ganze Arbeit mache. Dem ist aber nicht so." Michls Dank galt allen, die zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben. Ebenso gebühre den Schieß- und Übungsleitern und dem Aufsichtspersonal Lob. Viel Beifall bekamen Norbert Karger und Andrea Michl für die Kassenberichte, die Hannelore Gärtner und Monika Hecht bestätigten.

Der Schießleiter für Feuerwaffen, Gerhard Würstl, dankte am Schluss der Versammlung namens der Anwesenden Schützenmeister Andreas Michl für seinen Einsatz für die Schützengesellschaft. "Der Verein kann sich glücklich schätzen, mit Andreas Michl einen rührigen Schützenmeister zu haben." Die Versammlung hatte mit dem Gedenken an die Schützenbrüder Josef Heinl, Werner Czierpka und Reinhold Zehrer begonnen.
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