Über die Geschichte der "Christlichen Bräuche im Advent" referiert Pfarrer Sven Grillmeier
Krippen in Kirchen verboten

Lokales
Pullenreuth
05.12.2014
1
0
Zum Vortrag "Christliche Bräuche im Advent" lud die Katholische Landvolkbewegung Langentheilen (KLB) in den Landgasthof Dragoner in Höll ein. Referent war Pfarrer Sven Grillmeier aus Waldershof. Die Adventszeit begleitet an den vier Sonntagen der Adventskranz mit seinen vier roten Kerzen und violetten Bändern als Zeichen der Buße und Umkehr. Der Adventskranz wurde erstmals 1839 in Hamburg genannt, und ab dem Jahre 1860 als Reif mit Streu umbunden. Seit 1930 schmückt er die Kirchen. Zum Adventskranz gesellte sich später auch der Adventskalender mit gemalten Bildern. Weitere christliche Bräuche sind das Frauentragen, womit die Herbergssuche nachgestellt werden solle. Blühende Barbarazweige der Patronin der Bergleute am 4. Dezember sowie der hl. Nikolaus um 6. Dezember sind weitere Symbole im Advent. Der Christbaum stammt aus dem 19. Jahrhundert. Der Referent kam auf die erste Krippe aus dem Jahre 1223 mit Ochs und Esel bei Franz von Assisi zu sprechen. Die erste Landschaftskrippe gab es im Jahre 1562 in Prag, die auch in Kirchen aufgestellt wurde. Allerdings gab der Geistliche zu verstehen, verbot Kaiserin Maria Theresia die Krippen in den Kirchen. Mit der Johannesweinsegnung am 27., am 28. dem Tag der Unschuldigen Kinder sowie am 31. dem Sterbetag von Papst Silvester schloss Pfarrer Sven Grillmeier seine Ausführungen. Die Zuhörer spendeten dem Referenten viel Applaus und als Dankeschön erhielt er ein Präsent von KLB-Vorsitzendem Josef Heinl.
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.