Jahreshauptversammlung des Turn und Sportvereins Pullenreuth
Eine starke Truppe

Sport
Pullenreuth
08.03.2016
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Der Turn- und Sportverein gehört in der Gemeinde zu den mitgliederstärksten Gruppierungen. 401 Frauen, Männer und Kinder stehen nicht nur in der Kartei.

In der Jahreshauptversammlung blickten die Spartenleiter zurück auf die Aktionen im vergangenen Jahr. Die Frauengymnastik sowie das Mutter-Kind-Turnen wird von Marion Jendrusch geleitet. Rund 20 Damen treffen sich wöchentlich montags zur Gymnastikstunde und trainieren zu rhythmischen Liedern ihre Ausdauer, im Sommer gerne auch auf den Radwegen. Mit Kleinhanteln oder Steppbrett wird für Abwechslung gesorgt, bevor es an die klassischen Zonen Bauch-Beine-Po geht oder mit dem Theraband oder dem Redondoball trainiert wird. Bei schönem Wetter üben die Frauen für das Sportabzeichen im Freien. Zum jeweiligen Saisonabschluss geht's auch schon mal ins Wirtshaus zum gemütlichen Beisammensein. Marion Jendrusch dankte den Frauen für ihre Zuverlässigkeit.

Spaß für jedes Alter


Beim Mutter-Kind-Turnen kommen die Kleinsten in die Turnhalle, wo ihnen Gerätelandschaften stets neue Bewegungsanreize bieten. Die Entwicklungsschritte der Kinder zu beobachten, mache viel Freude, so Jendrusch. Die größeren Kinder toben sich auf dem Trampolin oder beim Bockspringen aus. Spiele und die Teilnahme am Sportfest gehören ebenso dazu wie gemütliche Stunden vor Weihnachten, bei denen jedes Kind ein kleines Geschenk erhielt.

Für das Mädchenturnen legten Alissa Jendrusch und Kathrin und Romina Meyer ihren Bericht vor. Mädchen zwischen 8 und 14 Jahren kommen jeweils Freitagnachmittag in die Turnhalle und trainieren ihre Beweglichkeit am Trampolin, am Schwebebalken, am Bock und den Ringen. Sehr beliebt ist auch das Bodenturnen. Mit Mannschaftsspielen übt man den Teamgeist, die Reaktionsfähigkeit und die Schnelligkeit. Auch hier wird stets für das Sportabzeichen trainiert, und auch die Geselligkeit kommt in der Gruppe nicht zu kurz, wie etwa bei der Weihnachtsfeier oder der Faschingsstunde und bei einer Fackelwanderung mit anschließender Übernachtung.

Auf der Kegelbahn


Aus den Trainingsstunden der männlichen Jugend berichtete Matthias Filbinger von Mannschaftsspielen in der Halle und den Vorbereitungen im Freien für das Sportabzeichen. Aber auch bei den Jungs kommt die Geselligkeit, wie etwa beim Schwimmen oder mal beim Kegeln, nicht zu kurz. Wer lieber im Freien radelt als in der Halle zu trainieren, ist bei der Radsportgruppe richtig. Spartenleiter Reinhard Greger berichtete von Fahrten mit Rennrad oder Mountainbike, die über Marktredwitz ins Demutstal oder über Bad Alexandersbad und die Luisenburg über die Kösseine nach Pullenreuth zurückführten.

Einmal im Jahr radeln die Sportler auf den Adlersberg, die Wegstrecke beträgt 125 Kilometer. Als Höhepunkt im Vereinsjahr bezeichnete Greger die Vereinsfahrt, die 2015 nach Meran in Südtirol führte. Aber auch die Umgebung des Steinwaldes und des Fichtelgebirges erradelten sich die Teilnehmer, bevor sie zu Fuß das Elbsandsteingebirge erwanderten.

Für die ganze Familie


Sehr gut angenommen wird auch die jährlich angebotene Familienausfahrt, die nach Kleinwendern führte und die auch für 2016 wieder geplant ist. Das Ziel wird rechtzeitig bekannt gegeben. Geplant ist auch eine Ochsenkopfrunde mit Teilen der Downhillstrecke und des Bikeparks am Bullheadhouse.

Den Reigen der Spartenleiter schloss Tanja Haider. Sie berichtete von der erfolgreichen Tischtennissaison. Bei einer Wanderung zum Waldhaus pflegte man die Geselligkeit, bevor die Spiele starteten. Die Herrenmannschaften wurden von den Damen und einem Jugendspieler unterstützt. Die erste Mannschaft erkämpfte sich den Erhalt in der ersten Kreisliga, die zweite Mannschaft blieb in der zweiten Kreisliga.

Bei der Vereinsmeisterschaft der Jugend siegte Stefan Bauer vor Michael Wolf, bei den Erwachsenen belegte den ersten Platz Josef Weiß senior vor Jörg Würstl. Bei den Doppeln waren Jörg Würstl und Roland Kuhbandner siegreich. Tanja Haider dankte den aktiven Teilnehmern herzlich für ihr Engagement. Haider lobte das Interesse der Jugend an den Zusatztrainingsterminen. Die Spielsicherheit und das Selbstbewusstsein der Jungen an der Platte habe zugenommen. Tanja Haider dankte Petra Bauer, die sich vor allem um den Trainings- und Spielablauf kümmert.

Neue Highland-Games


Ein Novum in der Geschichte des Sportvereins waren die ersten "Pullnareither Stawould-Spiele". Angelehnt an die Highland-Games fand dieser spektakuläre und sehenswerte Wettkampf beim Sportfest statt. Michael Schneider hatte aus rund 50 Disziplinen kriegerischen und ländlichen Ursprungs einige herausgesucht. Die Sportler versuchten sich im Steineheben, Strohsackhochwerfen, Gewichtweitwurf, Steinstoßen und Baumstammüberschlag. Der erkrankte Michael Schneider, für den sein Vater Klaus den Bericht ablieferte, rief in seinen Ausführungen zum Mitmachen und Zuschauen bei der zweiten Auflage im Juli auf. Informationen unter Telefon 09234/974123.
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