Buchvorstellung der Gesellschaft Steinwaldia
Kämpfer für den Steinwald

Die Autoren des Bandes 24 der Buchreihe "Wir am Steinwald" mit Landrat Wolfgang Lippert, Bürgermeister Hubert Kraus aus Pullenreuth und Norbert Reger von der Gesellschaft Steinwaldia. Bild: lpp
Vermischtes
Pullenreuth
29.11.2016
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Die "Kem's" (Siegfried Zaus an der Geige, Roland Amm an der Gitarre und Hans Liedtke am Kontrabass) begleiteten die Buchvorstellung der Gesellschaft Steinwaldia im "Schwoazhansl" in Falkenberg musikalisch. Bild: lpp

Geschichte scheint ein nachwachsender Rohstoff zu sein. Schier unerschöpflich scheint der Reichtum, aus dem die Gesellschaft Steinwaldia mit ihren Autoren fassen kann. Nun stellte die Steinwaldia den 24. Band von "Wir am Steinwald" vor.

Falkenberg/Pullenreuth. Aus aktuellem Anlass trafen sich die Autoren, Verslschreiber, Forscher, Lektoren und "Macher" des Buches zur Vorstellung in Falkenberg beim "Schwoazhansl". Der Leitartikel des Buches beschäftigt sich nämlich mit der Burg Falkenberg. Auch die heimatkundliche Familienwanderung, ebenfalls ein seit Jahren gepflegter Höhepunkt im Vereinsjahr der Steinwaldia, führte zur Burg Falkenberg.

19 Autoren, Landrat Wolfgang Lippert, Reinhard Schabel vom Forum Falkenberg, die Kreisheimatpfleger Maria Magdalena Stöckert und Robert Schön, Lektor Peter Wildgans und der Pullenreuther Bürgermeister Hubert Kraus kamen im "Schwoazhansl-Zoigl" zusammen, um das Buch zu präsentieren und Inhalte vorzustellen. Norbert Reger, der erste Vorsitzende der Gesellschaft Steinwaldia, dankte allen, die Beiträge zu Heimatgeschichte, Natur, Kultur und Denkmalpflege für das Buch geliefert hatten. Er gratulierte dem Forum Falkenberg mit Bürgermeister Herbert Bauer zur gelungenen Sanierung und zum Mut zur Revitalisierung der Burg. Eine Besonderheit im literarischen Sinn nannte Landrat Wolfgang Lippert den inzwischen 24. Band von "Wir am Steinwald". "Es ist das dritte Buch innerhalb kürzester Zeit, das wir in der Region vorstellen können." Neben dem 28. Landkreisbuch und dem kürzlich erschienenen Sagenbuch der Gesellschaft Steinwaldia nun "Wir am Steinwald". "Was hier geschieht, hat hohen wissenschaftlichen Ansatz", unterstrich Lippert. Schon der Titel strahle Selbstbewusstsein aus und verbinde eine hohe Identifikation der Macher mit dem Steinwald. Die Initiatoren seien auch bereit, für ihren Steinwald und die Region zu kämpfen. Norbert Reger nannte er als umtriebigen Motor der Gesellschaft Steinwaldia, dem immer wieder etwas einfalle. Damit werde der Steinwald erlebt, belebt und gelebt. Lippert dankte allen Autoren für ihr Engagement. Die vorliegenden Schriften würden sich sehr gut als Weihnachtsgeschenk eignen.

Gescheit und poetisch


Mit einem Gedicht von Norbert Neugirg hieß Schriftleiter Markus Reger die Gäste willkommen. Als einen Leuchtturm der Region bezeichnete Kreisheimatpflegerin Maria Magdalena Stöckert die Gesellschaft Steinwaldia. Als "Ossi", also Vertreterin für den östlichen Landkreis, zu dem Falkenberg gehöre, gratulierte sie zur Neuauflage des Buches. Da sei etwas Gescheites, was Schönes und was Poetisches im Buch und somit für alle etwas dabei.

Jodelwahnsinn auf der Burgruine"Wir am Steinwald" in der 24. Auflage ist ab sofort in den Buchhandlungen der Region, den Mitgliedsgemeinden der Steinwaldallianz und bei der Gesellschaft Steinwaldia unter www.steinwaldia.de erhältlich. Die Gesellschaft Steinwaldia ist am 10. und 11. Dezember mit einem Schriftenstand auf dem Friedenfelser Weihnachtsmarkt mit einem breiten literarischen Angebot vertreten. Norbert Reger lud zudem zur Rauhnacht am 29. Dezember auf die Glasschleif im gleichnamigen Pullenreuther Ortsteil ein. Wilde Gestalten treffen sich hier ab 17 Uhr und laden zu Gulaschsuppe und Glühwein ein. Für das Sommer-Open-Air auf der Burgruine Weißenstein im Steinwald am 8. Juli kündigte der Vorsitzende den Auftritt des Bayrisch-Diatonischen Jodelwahnsinns an. Ab Anfang Dezember gibt es die Karten im Vorverkauf. (lpp)


Was hier geschieht, hat hohen wissenschaftlichen Ansatz.Landrat Wolfgang Lippert
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