Geister gehen um
Gesellschaft Steinwaldia verkleiden sich bei Rauhnacht

Druden, wilde Jäger, Grenzsteinverrücker und Moosweiblein und Gestalten der Nacht bevölkerten die Rauhnacht auf der Glasschleif. Bild: lpp
Vermischtes
Pullenreuth
02.01.2016
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Der Geist von der Glasschleif geht um. Bei der Rauhnacht der Gesellschaft Steinwaldia auf der Glasschleif beschwor Vorsitzende Claudia Schneider die Gestalten der Finsternis und Sagenfiguren aus dem Steinwald herauf. Mitglieder und Freunde von Steinwaldia stellten bei ihrer Rauhnacht auf dem Außengelände der Glasschleif im gleichnamigen Pullenreuther Ortsteil auf dem Sagenweg die Gestalten der Rauhnächte und Begebenheiten aus dem Steinwald nach.

So hockte der Horcher an der Wegkreuzung und erhoffte sich Informationen über die Zukunft von der Wilden Jagd, die lärmend und tobend heranbrauste. Als arme, irrende Seele zog der Grenzsteinverrücker seine Bahnen. Der bereits Verblichene findet keine Ruhe in der Ewigkeit, muss er doch seine Freveltaten, die er zu Lebzeiten beging, sühnen. Das Moosweiblein, hilfsbereit und heilkundig, war eifrig in Haus und Hof behilflich, wenn nur die wilde Jagd nicht wäre, die ihm nach dem Leben trachtet. Und wie es sich mit der Kirchturmuhr von Pullenreuth verhielt, die nach dem Mond zu gehen schien, bekamen die Besucher der Rauhnacht zu hören.

Viele Kerzen, Fackeln und Feuerstellen illuminierten das bergige Gelände rund um die Glasschleif. Glühweine und Speisen fanden ihre Abnehmer. Die Besucher aus nah und fern wurden an der im Hof errichteten Freibar versorgt. Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe.
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