Hilfe für sozial Schwache
Frei von Barrieren

Kreisgeschäftsführer Harald Gresik stellte in Pullenreuth den VdK-Mitgliedern in ihrer Jahreshauptversammlung die neue Kampagne des Sozialverbands vor. Bild: gma
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Pullenreuth
12.02.2016
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Der VdK ist nicht nur der größte Sozialverband Deutschlands, sondern auch die größte Behindertenorganisation. Dies stellte Kreisgeschäftsführer Harald Gresik bei der Hauptversammlung des Ortsverbandes Pullenreuth in Harlachberg fest.

Pullenreuth.
(gma) Seit über 65 Jahren setzt sich die Organisation für ihre bundesweit mehr als 1,7 Millionen Mitglieder ein und vertritt deren Interessen in der Bundes- und Landespolitik genauso wie in den Kommunen. Mehr als 7,5 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Schwerbehinderung, weitere 17 Millionen Erwachsene sind schon heute dauerhaft in ihrem Alltag eingeschränkt. In Zukunft werden es deutlich mehr, denn das durchschnittliche Lebensalter steigt. Gresik kam in diesem Zusammenhang auf die VdK-Kampagne zu sprechen welche der Sozialverband bundesweit mit dem Titel "Weg mit den Barrieren" startet. Diese Forderungen seien leicht verständlich und gingen jeden etwas an. Barrierefreiheit sei für alle Menschen komfortabel, für jeden Dritten notwendig, und für jeden Zehnten sogar unentbehrlich.
Die Kampagne gibt es auch im Internet. Die entsprechende Seite www.weg-mit-den-barrieren.de bündelt die wesentlichen Informationen zum Thema Barrierefreiheit. "Werden auch Sie Teil der VdK-Kampagne und machen Sie auf Hürden im Alltag aufmerksam", forderte Gresik die etwa 60 Mitglieder in der Jahreshauptversammlung auf. Wohnungen und öffentliche Gebäude und Verkehrsmittel müssten endlich so gestaltet werden, dass sie für alle zugänglich sind. Kreisgeschäftsführer Gresik ging auch auf die Statistik 2015 des VdK-Kreisverbandes ein. Erfreulich sei hier wieder die Beratungs- und Rechtsschutz-Tätigkeit.


In den Beratungsgesprächen haben wieder 2718 Personen um Hilfe in Sachen Sozialgesetzbuch, Grundsicherung, Arbeitslosengeld, Kranken-, Renten-, Unfall-, Pflegeversicherung sowie Schwerbehindertenrecht nachgesucht.

Über 100 Klagen


Nach diesen Beratungsgesprächen mussten 692 Anträge eingereicht, 242 Widersprüche sowie 105 Klagen erhoben werden. Als erfreulich seien die Nachzahlungen, Beihilfen und Zuschüsse von 544 779 Euro (Vorjahr 176 124) zu verzeichnen. Auch der Mitgliederstand zum 31. Dezember sei auf 5484 Personen angewachsen, was 7,4 Prozent der Bevölkerung im Landkreis entspricht. Beachtenswert sei die Hilfsaktion "Helft Wunden heilen" mit 17 896 Euro der 17 VdK-Ortsverbände im Kreisverband.
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