Jahreshauptversammlung der Gesellschaft Steinwaldia - 41 neue Mitglieder und Buchprojekt
Mehr für Kinder und Familie

Vermischtes
Pullenreuth
08.03.2016
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Einen Überblick über die zahlreichen Vereinsveranstaltungen der Gesellschaft Steinwaldia erhielten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Rosenberger in Harlachberg. Vorsitzender Norbert Reger legte seinen 39. Rechenschaftsbericht ab. Eingangs gedachte man der verstorbenen Mitglieder.

Die Gesellschaft zählt derzeit 620 Mitglieder, davon sind 14 Ehrenmitglieder und -vorstände. 41 Neumitglieder wurden begrüßt. Oswald Franz, der die Statistik führt, erinnerte an die Zeitungschronik und die Sterbebildersammlung, die inzwischen auf weit über 900 Bilder angewachsen ist. Die Sammlungen sind im Archiv im Rathaus untergebracht, dort führt Monika Kleinhempl Ordnungs- und Reinigungsarbeiten durch.

Zahlreichen Mitgliedern wurde zu runden Geburtstagen gratuliert. Annerose Meyer kümmert sich seit Jahren um die schriftlichen Grüße. Die Internetseite des Vereins pflegt Franz Hoffmann, ebenso die Internetseite der Burgruine Weißenstein. Helmut Greger hält das Vereinsleben im Bild fest. Die Gesellschaft Steinwaldia nahm unter anderem am Bürgerschießen teil und organisierte verschiedene Veranstaltungen auf dem Kulturbuan der Glasschleif. Die Führungen um die Glasschleif werden inzwischen gerne von Vereinen, Schulklassen und Interessengemeinschaften gebucht. Für die Zukunft sind vermehrt Angebote für Kinder und Familien vorgesehen, auch im Zusammenhang mit der Steinwaldallianz, die gut funktioniere.

Wetter birgt Risiko


Reger ging auf das Sommer-Open-Air auf der Burgruine Weißenstein mit den "Raith-Schwestern" ein. Diese Veranstaltung stelle wegen des Wetters stets ein Risiko dar. Nichtsdestotrotz wolle man daran festhalten und habe für den 9. Juli die Cuba-Boarischen für den Weißenstein organisiert. Karten gibt es im Vorverkauf unter nt-ticket.de. Auch der Berggottesdienst der evangelischen Kirchengemeinden auf der Burgruine sei inzwischen ein fester Bestandteil geworden. Reger dankte den beiden Burgverwaltern Erich Haider und Erwin Philipp, die sich um die Sauberkeit auf der Burg kümmern. Mit der Baumpflege an der Klausenkirche und bei der Marienkapelle in Trevesenhammer sei ein wichtiger Punkt Naturschutz erfüllt worden. Reger sprach auch die Installierung eines neuen, aus Blitzableiterdraht gefertigten Storchennestes auf dem Dach des Rathauses an und dankte Max Pschörer, Benedikt Lippert und Georg Rickauer für die Montage.

Die Dokumentation der Glasschleifen im neuen Anbau auf der Glasschleif sei ohne die intensive Arbeit von Adalbert Busl nicht möglich gewesen, so Reger. Er erinnerte zudem an die Familienwanderung, die von Trautenberg bis Windischeschenbach geführt habe. Im Ferienprogramm stand eine rund sechs Kilometer lange, mit Aufgaben gespickte Schnitzeljagd durch den Steinwald auf dem Programm und die Bachreinigung in der Grünen Mitte.

Im abgelaufenen Vereinsjahr wurde unter anderem der neueste Band von "Wir am Steinwald" in Fuchsmühl vorgestellt. Weitere Bücher sind derzeit in Planung, zum einen Band 24 der Schriftenreihe, die Umsetzung des Buchprojektes von Harald Fähnrich, eine Neuauflage eines Sagenbuches mit Handzeichnungen von Rudolf Arndt sowie das Heimatbuch von Wiesau, das dort vorgestellt werden soll, wo die "Hankerln erschlagen wurden", sagte Adalbert Busl.

Wertvolle Eigenleistung


Der Vorsitzende stellte die Abschlussarbeiten auf der Glasschleif inklusive des Museumsneubaues vor. Die Gesamtkosten für das Projekt Glasschleif werden auf 525 000 Euro beziffert. 125 000 Euro wurden aus Eigenmitteln getätigt, rund 230 000 Euro wurden erstattet über Zuschüsse, der Wert der Eigenleistung liegt bei rund 170 000 Euro. Durch die unermüdliche Mitarbeit der Mitglieder bei Veranstaltungen und der Bewirtung der Glasschleif sei dies möglich, so Reger.
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