Jugendleistungsmarsch mit über hundert Teilnehmern
Feuerwehr, marsch!

Rund um Pullenreuth war ein sieben Kilometer langer Parcours mit zehn Stationen vorbereitet. Prüfer bewerteten die Arbeit der 26 Jugendgruppen.
Vermischtes
Pullenreuth
07.09.2016
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Kreisbrandrat Andreas Wührl, Kreisbrandmeister, Wettkampfleiter Dieter Höfer, stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler (von links) sowie Kreisjugendwart Achim Graßold, Bürgermeister Hubert Kraus und Kommandant Andreas Philipp (von rechts) gratulierten Nachwuchskräften. Bilder: lpp (3)

Ein großes Erlebnis hatten zahlreiche Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahre beim Jugendleistungsmarsch der Kreisjugendfeuerwehr in der Steinwaldgemeinde Pullenreuth. Jugendwart Achim Graßold hatte dazu eingeladen. Der Jugendleistungsmarsch wird jedes Jahr von einer anderen Feuerwehr ausgerichtet.

Die örtliche Feuerwehr mit Vorsitzendem Siegfried Kellner und Kommandant Andreas Philipp hatte die Organisation des Tages übernommen. Die mehrwöchige Vorbereitung hatte sich gelohnt, der Ablauf war reibungslos. Rund um Pullenreuth war ein etwa sieben Kilometer langer Parcour mit insgesamt zehn Stationen angelegt worden. Besetzt waren die Teststationen mit Prüfern, die die Jugendgruppen bewerteten. Um die Durchlaufzeit effizient zu gestalten, starteten 26 Jugendgruppen in vier Richtungen. Vier Teilnehmer pro Gruppe und ein erwachsener Betreuer machten sich in voller Montur auf den Weg.

Löschwitz ganz vorne


Abgefragt wurden unter anderem das Kuppeln einer Saugleitung, das Aufziehen eines C-Rohres, das Ausrollen eines C-Schlauches und der Mastwurf am Saugkorb. Außerdem stellten die Jugendlichen ihr Können bei verschiedenen Knoten unter Beweis, mussten Zielspritzen mit der Kübelspritze und Zielwerfen mit der Feuerwehrleine sowie einen Brustbund an sich selbst und ihrem Gegenüber anlegen.

Im Schützenhaus stellten sie sich den theoretischen Fragen der Prüfer. Kreisbrandmeister und Kommandanten übernahmen die Schiedsrichterfunktionen. Am Ende wurde der Sieger nach der geringsten Fehlerzahl ermittelt. Den ersten Platz mit nur 5 Fehlerpunkten erreichte die Jugendfeuerwehr (JFW) Löschwitz/Kaibitz I vor der JFW Guttenberg mit 31,3 Fehlerpunkten und den Kameraden Löschwitz/Kaibitz II, die 37,3 Fehlerpunkte bekamen.

Es folgten die Jugendfeuerwehren Falkenberg (38,1 Fehlerpunkte), Hohenthan I (42,3), Pullenreuth I (45), Beidl/Schönficht III (46), Lochau I (53,1), Beidl/Schönficht I (83,4), Lochau II (88,3), Beidl/Schönficht II (98,4), Waldershof II (103,4), Hohenthan/Thannhausen (106,3), Waldeck (106,3), Hohenhard (116,7), Kastl (130,3), Pullenreuth II (139,3), Waldershof IV (141,3), Waldershof III (145,4), Pilgramsreuth/Langentheilen (150,7), Hohenthan II (177,3), Ebnath (194,4), Neusorg (217,4), Wildenreuth II (331,4), Wildenreuth I (347,7) und ohne Wertung Waldershof I, da hier die Gruppenstärke nicht erfüllt war. Hintergrund

"Pullenreuth sieht Rot"Der Jugendleistungsmarsch der Jugendfeuerwehren im Landkreis Tirschenreuth brachte 104 Teilnehmer zusammen, davon 76 Jungen und 28 Mädchen. 26 Gruppen traten an, 2 rein weibliche, 12 rein männliche und 12 gemischte. Die jüngsten Teilnehmer waren 12 Jahre.

Bei der Siegerehrung dankte Kreisbrandmeister und Jugendwart Achim Graßold allen Teilnehmern für ihre Bereitschaft, beim Werner- Baier-Gedächtnismarsch mitzumachen. Er lud zum Jugendwissenstest ein und überreichte die Pokale.

Stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler würdigte das Engagement der Feuerwehren und dankte ebenfalls allen, die den Tag gestaltet haben sowie der Jugend für die Teilnahme. Er überreichte ein Präsent an die Kreisjugendfeuerwehr.

"Pullenreuth sieht rot", freute sich Bürgermeister Hubert Kraus. "Ich bin sehr stolz, dass der Marsch im Ort stattgefunden hat", sagte der aktive Feuerwehrmann. Hochachtung zeigte Kraus vor der Arbeit der Organisatoren. Er richtete ein Dankeschön an Helfer und Teilnehmer: "Ihr seid Spitze!".

"Ein tolles Ergebnis", meinte Kreisbrandrat Andres Wühl. Besonders freute er sich über die jüngsten Teilnehmer. Er hob die Stärkung der Gemeinschaft hervor und dankte Teilnehmern und Organisatoren. Wettbewerbsleiter Dieter Höfer gab die Endergebnisse bekannt. (lpp)
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