Kunsthistorikerin spricht über Heiliges Grab
Zeugnis des Glaubens

Vermischtes
Pullenreuth
31.03.2016
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Das restaurierte heilige Grab von Virnsberg im Landkreis Ansbach war Ziel der Gesellschaft Steinwaldia. Auch in der Pfarrei Sankt Martin in Pullenreuth wurde schließlich bis in die 1960er Jahre ein solches Kulissengrab zu den Kartagen errichtet. Dies ist eingelagert. Die Steinwaldia würde eine Restaurierung unterstützten und hat die Teile des Grabes kunsthistorisch begutachten lassen. Ihre Erkenntnisse darüber gibt Kunsthistorikerin Dr. Verena Michl am Samstag, 9. April, nach der Abendmesse in der Pfarrkirche bekannt. Das Virnsberger Grab entstand um 1765. Der ursprüngliche Aufstellungsort war die Kapelle des Deutschordenschlosses in Virnsberg. 1917 kam das Kulissengrab in die neu errichtete Virnsberger Pfarrkirche Sankt Dionysius. Die räumliche Wirkung des Kulissengrabes beruht auf der Staffelung von vier Bildebenen. Das heilige Grab wurde in der Karwoche aufgestellt, um mit künstlerischen Mitteln den Kreuztod Jesu und seine Auferstehung nachzuzeichnen. Diese Art von Kulissengräbern entstand im Barock, einer Epoche in der Prozessionen und Feste mit besonderer Leidenschaft gefeiert wurden. Anton Hofmann erläuterte den Gästen aus dem Steinwald das in Holz gefasste heilige Grab, welches von Kerzen, die hinter mit farbigem Wasser gefüllten Glaskugeln stehen, illuminiert wird.

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