Lametta und Lobeshymnen
VdK-Weihnachtsfeier

Beim VdK wird Zusammenhalt großgeschrieben. Alfred Mildner, Bürgermeister Hubert Kraus (von links) und Alfons Wegmann danken Anni Schwinger für ihren unermüdlichen Einsatz. Bild: gma
Vermischtes
Pullenreuth
12.12.2015
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Erika Seebauer trug "Das Weihnachtsgeschenk" vor, Gertrud Friedrich sorgte mit der Geschichte "Lametta" für Kurzweil. Bei der Weihnachtsfeier des VdK Pullenreuth stand auch eine Ehrung auf dem Programm.

(gma) Im Landgasthof Erdmann/Rosenberger in Harlachberg hatte der Vorstand um Alfons Wegmann ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Zwischen den Vorträgen sangen die Gäste Weihnachtslieder. Der Gruß des Orts- und Ehrenvorsitzenden galt zunächst Bürgermeister Hubert Kraus und den "Ü-80-ern" Franziska Bäumler (Hölzlashof), Willi Eichstätter (Pullenreuth), Therese Hecht (Tannenhäusl), Monika und Michael Geier (Brand) und Johanna Bäumler (Neuköslarn) mit 90 Jahren.

Wegmann dankte Anni Schwinger für zehn Jahre ehrenamtliche Arbeit im Ortsverband als Frauenvertreterin für Geburtstage, Krankenbesuche, Seniorenheime und sonstige Aufgaben. Auch Stellvertreter Alfred Mildner nutzte die Gelegenheit und lobte Alfons Wegmann für sein außergewöhnliches Engagement.

Die Vorweihnachtszeit solle Freude, Zuversicht und Trost geben, betonte Wegmann. "Doch viele Menschen sind allein, manche sind einsam - auch an Weihnachten. Manche sind krank und können deshalb nicht bei uns sein. Deshalb werden wieder Mitglieder ab 80 Jahre und neun Behinderte von unseren Vorstandsmitgliedern zu Weihnachten mit einem Präsent besucht", kündigte Wegmann an.

Der VdK sei ein Sozialverband, der älteren Menschen, Kranken und Behinderten helfe, sagte Wegmann. Ursprünglich als Interessensvertretung der Kriegsbeschädigten und Witwen vor 70 Jahren ins Leben gerufen, habe der VdK den Wandel zu einem modernen Dienstleistungs-Verband vollzogen. 1,7 Millionen Mitglieder würden den VdK als Fürsprecher ihrer Anliegen in Deutschland sehen, davon 645 000 in Bayern. Dies sei ein großer Vertrauensbeweis der Bevölkerung.

"Der VdK ist das soziale Gewissen unseres Bayernlandes. Er setzt sich für diejenigen ein, die sonst wenig Gehör finden und nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen, Gerade in diesen Tagen sollten wir daran denken", sagte Wegmann. Bürgermeister Kraus dankte für die Bereitschaft, sich für die Gemeinschaft zu engagieren.

"Ich bin sehr froh", so der Bürgermeister, "dass es in unserer Gemeinde Menschen wie euch gibt." Für das kommende Jahr wünschte sich der Verwaltungschef, dass alle auch weiterhin gut zusammenhalten und sich gegenseitig helfen.
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