Pfingstfest war voller Erfolg
Musikalischer Trip von Österreich bis Amerika

Eine starke Sache: das Finale im Seilziehwettbewerb zwischen dem TuS Lochau (links) Pullenreuth.
Vermischtes
Pullenreuth
20.05.2016
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Lochau. Das traditionelle Pfingstfest im Ortsteil Lochau vom 14. bis 16. Mai 2016 war ein voller Erfolg. Den Auftakt bildete am Samstag um 19 Uhr ein Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Dr. Dr. Zbigniew Josef Waleszczuk. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Harald Melzner trat die Band "Treibhauz" auf. Mit fünf Stimmen, zwei Akustikgitarren, Kontrabass und Percussion luden die fünf Musiker auf einen musikalischen Trip von Österreich (Ambros, STS, Fendrich) über Italien (Eros Ramazotti, Adriano Celentano) bis nach Großbritannien und Amerika (Pink Floyd, Beatles, Eagles, Fleetwood Mac) ein und ließen alle Entfernungen zwischen Donauufer und Pazifikstrand vergessen. Mitsingen, Mitklatschen und Mittanzen war an diesem Abend bis in die Nacht angesagt.

Nach dem Weißwurstfrühschoppen am Sonntagmorgen hieß es am Nachmittag "Kräfte messen unter den Vereinen". Die Dorfgemeinschaft Lochau rief das traditionelle Seilziehen wieder ins Leben. Ab 15 Uhr standen sich die Dorfgemeinschaft Lochau, der TuS Lochau, die Feuerwehr Lochau, die Chorgemeinschaft Lochau-Pullenreuth, der OGV Lochau-Riglasreuth, die Feuerwehr Riglasreuth, der SV Riglasreuth und der TuS Pullenreuth gegenüber. Schnell kristallisierten sich der TuS Lochau und der TuS Pullenreuth als Favoriten heraus. In einem hart umgekämpften Finale setzte sich schließlich der TuS Lochau mit Johannes Söllner, Manuel König, Conny König und Daniel Heindl mit 2:0 gegen den TuS Pullenreuth durch. Den 3. Platz belegte etwas der SV Riglasreuth. Im Dorfhaus Lochau stand ein reichlich gefülltes Kuchenbüfett für die Gäste bereit. Am Zelteingang begeisterte Rüdiger Schulte die Kinder mit seiner Buttonmaschine. Am Abend sorgte dann Alleinunterhalter "Ho'bercha Michl" für Stimmung. Dem Publikum war zwar zunächst noch die lange Nacht vom Vortag anzumerken, doch im Laufe des Abends füllte sich das Festzelt und die Stimmung stieg von Stunde zu Stunde wieder an.

Am Pfingstmontag konnten sich die Gäste beim Frühschoppen noch mal stärken, bevor um 14 Uhr der alljährliche Preisschafkopf im Festzelt startete. 168 Kartler von nah und fern hofften auf ein gutes Blatt. Am Ende hatte dann Hans Kräckl aus Schwandorf mit 128 Punkten die Nase vorn und durfte den Geldpreis von 300 Euro entgegen nehmen. Ihm folgte Werner Jahn aus Wunsiedel, der sich über 150 Euro freuen konnte und Hans Lesiewicz aus Marktredwitz, der 100 Euro mit nach Hause nehmen durfte. Anton Neukam aus Burkhardsreuth hatte an diesem Nachmittag weniger Glück und musste sich mit dem Trostpreis, einem Brotzeitkorb, zufrieden geben.
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