So war's vor 30 Jahren

Die 40 Bläser starke Musikkapelle aus Gargazon/Süstirol war eine Attraktion beim Historischen Festzug. Bild: gma
Vermischtes
Pullenreuth
09.07.2016
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So mancher erinnert sich zu gegebener Zeit an so manches großes Erlebnis in seiner Gemeinde. So erging es auch dem Pullenreuther Altbürgermeister Alfons Wegmann in diesen Tagen.

Fand doch vor 30 Jahren in der Zeit vom 8. bis 14. Juli 1986 das Heimatfest "700 Jahre Pullenreuth" und "120 Jahre Gesellschaft Steinwaldia e.V." mit einem Zweitausend-Mann-Zelt statt.

Man kann vorweg sagen: die ganze Bevölkerung, ob jung oder alt, war in diesen Festtagen ausnahmslos auf den Beinen, um den Festablauf nicht zu versäumen. Neben den großen Heimatabend mit Treffen der ehemaligen Gemeindebürger von Pullenreuth waren zweifellos Höhepunkte waren der "Große Historische Festzug", die 40 Mann starke Musikkapelle "Gargazon/Südtirol" und weitere Blaskapellen, die 26 Festdamen, der Festabend der Gesellschaft Steinwaldia sowie der Tag der Jugend mit Jugendtreff.

Und so mancher älterer Gemeindebürger ist heute noch der Überzeugung, ein solches Gemeindefest der ort auch nach 30 Jahren nicht mehr erleben wird. Der damalige Regierungspräsident der Oberpfalz, Karl Krampol, und Bauunternehmer Otto Busch aus Neusorg waren Schirmherren.

Der damalige Landrat Franz Weigl dankte in seinem Grußwort für das, was für die Menschen hier in dieser herrlichen Steinwaldheimat bisher getan wurde. Kreisheimatpfleger Franz Busl sprach der Gesellschaft Steinwaldia ein "Vivat" aus und gab zu verstehen, dass er seit mindestens 40 Jahren ein Steinwald-Fan ist. "Ich liebe diese herbe und manches Mal von melancholischer Schönheit geprägte Landschaft.

Als ich unlängst mit Norbert Reger und Bürgermeister Alfons Wegmann beisammen saß, da wurde mir das bewusst, was mir am Anfang meiner Pullenreuther Laufbahn der ehemalige Bürgermeister Karl Lochner sagte: "Da san ma halt daham." In der 143-seitigen Festschrift ist eingangs zur Geschichte Pullenreuths festgehalten.

"Dr. Anton Reger hat freundlicherweise einer in sich geschlossene Darstellung der wichtigsten Begebenheiten, Vorgänge und Entwicklungen aus Pullenreuths Vergangenheit in einer umfangreichen Arbeit Rechnung getragen. Norbert Reger von der Gesellschaft Steinwaldia gab zu verstehen, "dass von den meisten von uns die Feierlichkeiten zum 110-jährigen Bestehen unserer Gemeinschaft noch in voller Erinnerung sind.

Zehn lange, für viele sehr schicksalsreiche Jahre sind schon wieder vergangen. Dreifachen Grund haben wir, im Jahre 1986 wieder zu feiern: Einmal die Primiz mit Alois Dumler, 700 Jahre Pullenreuth und 120 Jahre Gesellschaft Steinwaldia.
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