Erstaufnahmestelle geplant - Möglicherweise an der Landshuter Straße - Entlastung für München ...
Regensburg wird Zentrum für rund 500 Asylbewerber

Regensburg in der Oberpfalz
08.05.2014
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(nt/az) Jeder bayerische Regierungsbezirk soll eine zentrale Erstaufnahmestelle für Asylbewerber schaffen. Die Staatsregierung will damit die aus allen Nähten platzenden Zentren in München und Nürnberg entlasten.

Die bisher erfolglose Suche in der Oberpfalz könnte bald zu Ende sein: Stadt und Regierung bestätigen, dass im Stadtgebiet möglichst bald eine Kurzzeit-Unterkunft für rund 500 Verfolgte entstehen soll. Weder zum genauen Ort noch zum genauen Zeitpunkt will man sich bisher festlegen. Aber sowohl Regierungssprecher Joseph Karl als auch Dagmar Obermeier-Kundel von der städtischen Presse bestätigten unserer Zeitung gegenüber, dass die Einrichtung "möglichst zeitnah" und "in geeigneten Gebäuden" entstehen soll.

Die Landshuter Straße in Regensburg gilt als möglicher Standort. "Zeitnah" bedeutet nach Auskunft informierter Kreise, dass nicht erst Baumaßnahmen ausgeschrieben, genehmigt und durchgeführt werden sollen, sondern dass eher eine leerstehende Immobilie mit funktionierenden Sanitäranlagen und vorhandenen Betten in Frage käme. Aufgegebene Kasernengebäude wären deshalb prädestiniert. Da die ehemalige Nibelungen-Kaserne zu einem Technologie-Campus entwickelt wird, dürfte es sich um einen Standort nahe der Landshuter Straße handeln. Erstaufnahmeeinrichtungen sind zur kurzfristigen Unterbringung gedacht.

Nach "wenigen Tagen" würden die Asylsuchenden auf Gemeinschaftsunterkünfte im Rest des Regierungsbezirks verteilt. Auch in Regensburg gibt es so ein Heim, weitere befinden sich etwa in Wörth oder Donaustauf.
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