E.ON Bayern steht trotz Einbußen zum Engagement für Kunst und Kultur
Mit Kulturbühne auf Reisen

Der Weidener Kunstlehrer und Künstler Wolfgang Herzer nahm im vergangenen Jahr den Kulturpreis Bayern für den Kunstverein Weiden entgegen - assistiert von Tatort-Kommissar Miroslav Nemec. Bild: obx
Vermischtes
Regensburg in der Oberpfalz
15.06.2012
1
0
Der "Kulturpreis Bayern" der E.ON Bayern AG gehört zu den begehrtesten Kunstpreisen im Freistaat. Jetzt steht fest: Trotz angespannter Wirtschaftslage in der Energiewirtschaft wird E.ON Bayern seine kulturellen Aktivitäten in diesem Jahr im Freistaat sogar ausbauen und mit einer "Kulturbühne" auf Reisen gehen.

Ob Musik, Theater, Literatur oder Film - seit 2006 werden jedes Jahr sieben Künstler aus den bayerischen Regionen mit dem mit jeweils 10 000 Euro dotierten Kulturpreis ausgezeichnet. Bisher haben rund 50 Künstler - vom Bühnenbildner bis zur Kinderbuchautorin - von dem Kultursponsoring abseits des staatlichen Zuschussbetriebs profitiert. "Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten für die gesamte Energiebranche wird E.ON Bayern diese besondere Kulturförderung auch 2012 fortsetzen", verspricht Thomas Barth, Vorstandsvorsitzender von E.ON Bayern.

Neu hinzu kommt in diesem Jahr die "Kulturbühne", mit der E.ON Bayern Kultur auf Reisen schickt: "Im Rahmen von bayernweit rund 20 Veranstaltungen werden auf dieser Kulturbühne Preisträger des Kulturpreises Bayern und talentierte Nachwuchskünstler Kunst und Kultur in die Region tragen", so Barth.
Der Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG nimmt unter den Kultur- und Wissenschaftsförderpreisen in Bayern eine Sonderstellung ein. Die Auszeichnung wird jährlich für bedeutendes künstlerisches Wirken in den bayerischen Regionen sowie herausragende Leistungen an den bayerischen Hochschulen auch abseits der Ballungszentren verliehen. "Es gibt kein zweites Wirtschaftsunternehmen, das wie E.ON Bayern so systematisch Kultur- und Wissenschaftsförderung in der Fläche betreibt", heißt es seitens des bayerischen Kultusministeriums.

Davon hat in ganz besonderem Maß in den letzten Jahren auch die Kulturszene in Ostbayern profitiert. Die ausgeschütteten Preisgelder, das zeigte sich, gaben und geben vielen Kunstschaffenden das Potenzial und die Kraft, sich mit ihrer Arbeit weit über die Grenzen des Freistaats hinaus einen Namen zu machen. Man denke nur an die Preisträger Hans-Jürgen Buchner (Haindling) oder D'Altneihauser Feierwehrkapell'n.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2012 (8408)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.