Bayerischer Integrationsbeauftragter: Recht auf Betreuungsplatz - Fachtagung in Regensburg mit ...
Sichere Umgebung für Flüchtlingskinder

Die Teilnehmer der Fachtagung tauschten sich über Chancen und Probleme bei der Betreuung von Flüchtlingskindern aus. Bild: Hinterberger
Archiv
Regensburg
10.06.2015
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Die Unterbringung von Flüchtlingskindern in Betreuungseinrichtungen spiele eine große Rolle, erklärte Martin Neumeyer, Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, beim Fachtag "Flüchtlingskinder als Chance für Kindertageseinrichtungen und Kommunen" in Regensburg. Das sei ein entscheidender Schritt für die Integration.

Auf Einladung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zusammen mit der Regierung der Oberpfalz tauschten sich rund 70 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung und Betreuungseinrichtungen in Regensburg über Chancen und Probleme bei der Betreuung von Flüchtlingskindern aus. Sie kamen dabei zu dem Ergebnis, dass Flüchtlinge - wie andere Kinder auch - eine sichere Umgebung und Freiräume brauchen. Zudem ist häufig die Betreuung durch ausgebildetes Fachpersonal nötig, das sich ihrer Traumata annimmt.

Gesetzlich geregelt

Stefan Porsch vom Referat Kindertagesbetreuung des Bayerischen Sozialministeriums erklärte außerdem, dass Flüchtlingskinder mit Vollendung ihres ersten Lebensjahres ebenso ein Recht auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung hätten, wie einheimische Kinder. Dies sei im Kinder- und Jugendgesetz der Bundesregierung sowie im bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz geregelt.

Derzeit leben in der Oberpfalz 860 Flüchtlingskinder unter sieben Jahren, von denen nur ein Bruchteil eine Kindertageseinrichtung besucht.
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