Bayern zeichnet Landessieger bei "Jugend forscht" aus
Kein Erfindermangel

Daniel Pöllmann (links, 18 Jahre) und Marcel Galli (19 Jahre) aus Schwandorf gewannen im Fachgebiet Arbeitswelt. Bild: dpa
Archiv
Regensburg
28.03.2015
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18 junge Tüftler aus Bayern sind am Freitag beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" in Regensburg ausgezeichnet worden. Die jungen Erfinder hatten die 29-köpfige Jury mit Arbeiten unter anderem über das Paarungsverhalten von Fischen, Partygestaltung per App und Prothesen überzeugt.

Beim Festakt an der Universität Regensburg überreichte Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (CSU) die Preise in den Themenfeldern Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. "Ich bin mir sicher: Sie haben dadurch auch für ihr späteres Leben entscheidende Kompetenzen gestärkt: Leistungsbereitschaft, Kreativität und Durchhaltevermögen", sagte Eisenreich zu den jungen Forschern.

Sieger aus Schwandorf

Die Jugendlichen (15 bis 21 Jahre) überzeugten zum Teil mit hochkomplexen naturwissenschaftlichen Projekten. Thomas Lindner vom Willibald-Gluck-Gymnasium in Neumarkt siegte mit seiner Forschung zum Paarungsverhalten von Fischen. Aber auch praktische technische Neuerungen brachten den Sieg. So entwickelten Daniel Pöllmann und Marcel Galli vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwandorf eine App, mit der Partygäste über die Musik-, Licht- und Getränkeauswahl abstimmen können. Insgesamt hatten sich 89 Tüftler für den Landeswettbewerb qualifiziert, darunter 17 Mädchen.

"Wir haben vielversprechende Gewinner in den Fachgebieten. Jetzt hoffen wir auf einen bayerischen Erfolg beim Bundeswettbewerb in Ludwigshafen vom 26. bis 30. Mai", sagte Wettbewerbsleiterin Monika Christl.
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