Bundesstiftung lobt Umsetzung des Hochwasserschutzes
Vorbild Regensburg

Hochwasserschutz in Schwabelweiß. Bild: Hinterberger
Archiv
Regensburg
13.07.2015
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"Infrastruktur und Landschaft" lautete das Motto der Baukulturwerkstatt der Bundesstiftung Baukultur in Regensburg. Bei der Veranstaltung wurde der Regensburger Hochwasserschutz als "Best Practice"-Beispiel vorgestellt. Er sei eine gute Kombination aus Schutz und Lebensqualität, betonte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs.

"Eine technische Anlage, die auch einen Nutzen für die Bevölkerung hat. Das ist genau das, was wir erreichen wollen", lobte Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. Der Hochwasserschutz sei in Regensburg "vorbildlich" umgesetzt.

"Wir wollen einen Mehrwert schaffen", betonte auch Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann. Die neugestalteten Uferabschnitte in Schwabelweiß und Reinhausen sollen den Menschen auch zur Naherholung dienen. Und es scheint zu funktionieren: "Die Regensburger sitzen gerne am Fluss und nehmen ihn anders wahr", freut sich Schimpfermann.

Das Besondere an der Planung des Regensburger Hochwasserschutzes sei gewesen, dass die Bürger von Anfang mit einbezogen wurden. "Wir haben runde Tische und Bürgerbeteiligungen veranstaltet", erklärte die Planungsreferentin. Das sei wohl mit ein Grund, warum die Hochwasserschutzmaßnahmen von der Bevölkerung akzeptiert werden. Die Hochwasserschutzmaßnahmen in Regensburg umfassen insgesamt 37 Kilometer, die in 18 Bauabschnitten umgesetzt werden. Dabei legt die Stadt wert auf eine passende Gestaltung in wasserwirtschaftlicher, denkmalpflegerischer und naturschutzfachlicher Hinsicht. Besonders berücksichtigt wurde bei den Planungen auch der multifunktionale Mehrwert der Schutzmaßnahmen: Flussuferbereiche sollen leichter zugänglich sein, um so Raum für die Naherholung zu bieten.
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