Ein Leben ohne tierische Produkte: Initiativen und Vereine informierten beim Sommerfest ...
Es muss nicht immer Fleisch sein

Koch Stefano Vicinoadio zeigte bei der "Veganmania" in Regensburg, wie einfach vegane Ernährung sein kann Bild: Hinterberger
Archiv
Regensburg
04.08.2015
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Vegane Burger, Hotdogs, Crêpes, Muffins, Zimtschnecken - mit einer bunten Auswahl an Speisen und Getränken wollten die Initiatoren der "Veganmania" auf dem Haidplatz zeigen, dass vegane Ernährung alles andere als kompliziert oder langweilig ist. Auf der Bühne gaben am Samstag bekannte Vertreter der veganen Szene Denkanstöße oder zeigten ihr Können - darunter der Koch Stefano Vicinoadio und die Tierrechtlerin Daniela Böhm, Tochter des Schauspielers Karlheinz Böhm ("Sissi").

Während seiner Live-Kochshow räumte Vicinoadio mit dem Vorurteil auf, ein "richtiger Mann" brauche Fleisch. Vicinoadio, war die vergangenen fünf Wochen zu Fuß auf dem Jakobsweg unterwegs und ernährte sich dabei ausschließlich ohne tierische Produkte. Während er am Haidplatz Nudeln zubereitete, berichtete er von den Erlebnissen und Schwierigkeiten seiner Reise: "Selbst in einem 30-Seelen-Dorf habe ich noch Sojamilch bekommen."

Daniela Böhm sprach in ihrer Rede "Über Würde, Ethik und Empathie" an, wie wichtig Tiere für das natürliche Gleichgewicht sind. "Die jahrtausendealte Tradition des Fleischessens muss heute mehr denn je infrage gestellt werden, unser Verhältnis zu den Tieren muss hinterfragt werden", erklärte sie. Das Sommerfest "Veganmania" fand bereits zum zweiten Mal in Regensburg statt. Verantwortlich dafür war die Regionalgruppe Regensburg des Vegetarierbund Deutschland (Vebu).
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