"Nacht.Schafft. Wissen." ermöglichte sogar Einblicke in das geheime Paarungsverhalten der ...
Nacht der Autohochzeiten

Bei der "Hochzeit" werden im BMW-Werk Karosserie und Fahrwerk eines Autos untrennbar miteinander verbunden. Bild: Hinterberger
Archiv
Regensburg
27.04.2015
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"Nacht. Schafft. Wissen." ermöglichte sogar Einblicke in das geheime Paarungsverhalten der Automobile.

Bei BMW wird geheiratet - und das im Takt nur weniger Minuten. Diesen Aha-Effekt nahmen Besucher mit, die im Rahmen der dritten "Nacht.Schafft.Wissen"-Reihe das Regensburger BMW-Werk besuchten. "Hochzeit heißt der Montageschritt, wenn die Karosserie untrennbar mit dem Fahrgestell verbunden wird", erklärte Walter Huber von der BMW-Pressestelle.

Den Standort Regensburg zeichnet aus, dass mehrere Fahrzeugtypen gleichzeitig auf einer Produktionslinie gefertigt werden: Es kann passieren, das unterschiedliche Modelle hintereinander stehen. Umso wichtiger ist, dass die Reihenfolge der Teile auf der Montagelinie stimmt. Nur so kann am Ende auch tatsächlich das richtige Hochzeitspaar zusammenfinden - Sensoren an den Maschinen sind dafür verantwortlich.

Am Freitag bis Mitternacht ermöglichten 15 Institutionen wie die Universität, die Ostbayerische Technische Hochschule, das Uniklinikum, das Stadttheater, die Brauerei Bischofshof oder der Automobilzulieferer Continental bei rund 150 Veranstaltungen solche Einblicke. "Wir wollen erfahrbar machen, was hier so passiert", erklärte Professor Udo Hebel, Präsident der Uni Regensburg, bei der Eröffnungsveranstaltung.

BMW lockte zudem auch mit Fahrten auf der Teststrecke als Beifahrer - hier werden die Fahrzeuge auf Herz und Nieren geprüft.

"Mit neuen Autos dürfen wir bis zu 160 Stundenkilometern fahren", erklärte Fahrdynamik-Prüfer Christian Rogoll mit Blick auf den Tacho.

Die Welt vom LED-Leuchten, Lasern und Sensoren erstrahlte bei Osram, wo Applikationsingenieur Hubert Halbritter deren Funktionsweisen erklärte: "Osram ist das einzige Unternehmen, dass die Lichtquelle für den sogenannten Irisscan" anbietet - eine Methode zur Personenidentifikation, ähnlich wie der elektronische Zugang per Fingerabdruck. Dabei wird die Iris des menschlichen Auges analysiert. Und: Die legendäre Halbzeitshow des amerikanischen Superbowls wurde heuer von 7920 "Ostar Stage"-LEDs beleuchtet.

"Ein Großteil dessen, was sie heute Nacht sehen können, hat damit zu tun, dass wir in dieser Stadt so gut leben können", betonte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs bei seiner Eröffnungsrede. "Diese Nacht bietet die Möglichkeit, sich ein gutes Bild der engen Vernetzungen von Wissenschaft und Wirtschaft in der Stadt zu machen."
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