Niersbach: Streit um Fußballvideos beenden

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Regensburg
22.09.2015
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Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, hat für einen Kompromiss im Rechtsstreit um die Videoberichterstattung vom Amateurfußball geworben. "Das Thema sollte bereinigt werden", sagte er am Montag beim Zeitungskongress in Regensburg. Zugleich verteidigte Niersbach den Bayerischen Fußball-Verband (BFV), der von den Zeitungen Lizenzgebühren für Videos von Fußballspielen in unteren Ligen verlangt: "Es geht hier nicht um Gewinn-Maximierung." Der BFV brauche Einnahmen, um seine Aufgaben für den Breitensport erfüllen zu können. Der Chefredakteur des "Nordbayerischen Kuriers", Joachim Braun, der mit anderen Verlagen vor Gericht gezogen ist, antwortete auf Niersbachs Vorschlag, dass die Verlage ihre Videos kostenfrei dem BFV überlassen sollten: "Der Verband bekommt die Videos - und Sie beteiligen sich an den Produktionskosten."
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