Ökumenische Segnungsfeier der Donau: Christen beten für Frieden in der Welt
Gemeinsam gegen Gewalt

Bischof Voderholzer warf das Kreuz dreimal in die Donau. Bild: Bistum
Archiv
Regensburg
12.01.2015
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Wie verschiedene Konfessionen friedlich miteinander feiern können, zeigte sich am Sonntag auf der Steinernen Brücke: Katholische, evangelische und griechisch-orthodoxe Christen zelebrierten gemeinsam eine ökumenische Donausegnung. Ein hoher Flusspegel und ein eiskalter Wind erschwerten die Zeremonie. Nacheinander warfen Vasilios von Aristi, Vikarbischof der griechisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland, der katholische Oberhirte Rudolf Vorderholzer und der evangelische Regionalbischof Hans-Martin Weiss ein geschmücktes Holzkreuz in die Donaufluten. Wegen des Hochwassers holten allerdings nicht, wie geplant, Schwimmer der Kreiswasserwacht das Kreuz wieder aus dem Fluss. Stattdessen wurde es an einer roten Kordel befestigt und jeweils wieder herausgezogen. Wie ein roter Faden zog sich das Gedenken an die Opfer der Attentate in Paris durch die Ansprachen. "Wir sollten die Kräfte, die unser christlicher Glaube anbietet, aufbieten, um gegen alles anzugehen, was Gewalt und Unfrieden stiftet", sagte Regionalbischof Weiss. Vorausgegangen war eine gemeinsame Vesper im Regensburger Dom, musikalisch gestaltet von einem Männerchor der Domspatzen und dem Byzantinischen Kantorenchor München.
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