Ostbayerische Hochschule geht in die Region - In Tirschenreuth, Abensberg und Cham
Sozial-Studium neben Job

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Regensburg
30.06.2015
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Die Hochschulen gehen raus in die Region. Einerseits um dezentral ihren Beitrag für die Weiterqualifizierung von Berufstätigen zu leisten und andererseits sich bereits abzeichnenden Personalengpässen schon im Vorfeld zu begegnen. Unlängst informierte Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle über das erfolgreiche Abschneiden der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) im Wettbewerb "Partnerschaft Hochschule und Region".

In Kooperation mit Partnern in Abensberg, Cham und Tirschenreuth darf die OTH nun künftig einen dezentralen berufsbegleitenden Bachelorstudiengang "Soziale Arbeit" anbieten. Mit rund 30 Studenten soll es zum Wintersemester 2016 losgehen.

In einem Pressegespräch stellte OTH-Präsident Professor Dr. Wolfgang Baier mit Vertretern der Kommunen und Arbeitgebern das Konzept des Bachelorstudiums vor: Für Aspiranten, die bereits in einem Sozialberuf arbeiten, kommt ein achtsemestriges Studium vor Ort in Betracht. Umsteiger müssen zwei Semester dranhängen. Gelernt wird parallel zum Job "digital", alle fünf Wochen wird dann ein zweitägiger Präsenzblock an der OTH eingeschoben. Lernort werden die örtlichen VHS oder Kolpingbildungswerke sein. Die Weiterqualifikation neben dem Job hat ihren Preis: Die Semestergebühren stehen zwar noch nicht fest, aber 1000 Euro pro Studiensemester seien realistisch, hieß es.
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