Regensburger muss in die Psychiatrie

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Regensburg
21.01.2015
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Ein 22-jähriger Mann, der seine Mutter im Mai vergangenen Jahres in der gemeinsamen Wohnung in Regensburg erstochen hatte, wird dauerhaft in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Das hat das Landgericht Regensburg am Dienstag beschlossen. Der schizophrene Mann sei schuldunfähig und eine Gefahr für die Allgemeinheit, erklärte der Vorsitzende Richter. Der Fall offenbare "menschliche Tragik". Die Mutter (56) sei einst Opfer eines Sexualverbrechens geworden und nur knapp dem Tod entronnen. "Fast 29 Jahre später fiel sie ihrem einzigen und geliebten Sohn zum Opfer." Der Sohn habe am Tatabend den Teufel in ihr gesehen und mit einem Fleischmesser auf sie eingestochen. Auf Facebook hatte er erklärt: "Ich wollte nur das Böse vernichten." Der Mann hatte nach der Tat die Einsatzkräfte verständigt.
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