Aurelium in Lappersdorf
Glänzender Ort der Begegnung

Das Aurelium in Lappersdorf ist ein imposanter Bau. Ab April lockt es mit einem abwechslungsreichen kulturellen Programm.
Kultur
Regensburg
12.03.2016
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"Es ist leicht zu finden", sagt Klaus Wenk. In Lappersdorf gibt es nur ein monumentales goldenes Haus. Das "Aurelium" sticht dort seit kurzem als wahrer Glanzpunkt des Ortes heraus. Groß, golden, an den Achsen ein bisschen schief.

Lappersdorf. Selbstverständlich gab es im Vorfeld Diskussionen um den Bau. Aber immerhin handelt es sich um ein Werk für die Allgemeinheit. Das Aurelium, verkleidet mit tausenden glänzenden Schindeln aus Kupfer, Aluminium und Zink, soll ein Ort der Kultur und der Begegnung werden. Feierliche Eröffnung ist am 15. April. Ab dann lädt das goldene Haus mit einem vielseitigen Angebot. Veranstaltungen finden dabei ebenso statt wie Tagungen und Seminare. Ein großer Saal im Erdgeschoss bietet Platz für 600 Gäste. Räume im Obergeschoss sollen an Firmen und Unternehmen vermietet werden. "Geplant ist eine große Bandbreite an Veranstaltungen", sagt Klaus Wenk. Der Leiter des Aureliums steht im fast vollendeten Gebäude und lässt den Blick schweifen. Der große Saal habe eine tolle Eigenakustik, hält der selbst aus dem Musikbereich stammende Regensburger fest. Die Bühne ist ausgestattet mit modernster Technik. Konzerte für Klassik, Rock und Rap, Theater, Kabarett und Literaturveranstaltungen sollen hier aufgeführt werden.

Kultur und vor allem Begegnung, das sind die Ziele des Aureliums. Seinen Namen trägt das Gebäude in Anspielung sowohl auf die Farbgebung als auch auf den römischen Kaiser und Regensburg-Gründer Marc Aurel. Die örtlichen Vereine erhalten Hausrecht in dieser "eigenen Mitte für die Lappersdorfer". Ganz im Sinne des Hauptanliegens: Alle Schichten der Bevölkerung sollen erreicht werden.

Nischen besetzen


Daneben sieht Wenk den Bau aus der Hand des Regensburger Architekturbüros Manfred Blasch als spannenden Akzent direkt vor den Toren der Stadt Regensburg. "Einen Raum in dieser Größenordnung gibt es in Regensburg eigentlich nicht", damit kann der Leiter des Aureliums trumpfen. Dementsprechend gab es bereits Anfragen vonseiten der Stadt. Mit seinem eigenen Programm will Klaus Wenk zusätzlich vorhandene Nischen in der Gegend besetzen. "Dinge, die es wert sind, dass man sie entdeckt", so beschreibt der Leiter des Aureliums die zu erwartenden Darbietungen.

Zu den ersten Bühnenstars ab April gehören das Georgische Kammerorchester Ingolstadt (17. April) und der Bayerische Rhythm- und Bluessänger Hundling (30. April). Die "Unterbiberger Hofmusik", bekannt für ihre verjazzte Alpenfolklore, stellt musikalische Eindrücke ihrer türkischen Reise vor (4. Mai), das "Modern String Quartet" zeigt eine neue Dimension des Streichquartetts (12. Mai).

Dass auch die Lappersdorfer zum Zuge kommen, beweisen die ersten Tage. Zweite Veranstaltung des Aureliums ist der Abend "Heimat und Tradition" mit der Lappersdorfer Kulturbühne (22. April). Bei einem "würzig-bunten Abend" mit Musik Tanz und Theater zeigen dann örtliche Künstler und Vereine, was sie drauf haben. Beim Nachmittag "Junge Musiker im Aurelium" (4. Juni) treten Lappersdorfer Musik-Ensembles sowie jugendliche Instrumental-Solisten auf.

Läuft gut an


"Ich denke, es wird eine Zeit dauern, bis es sich etabliert hat." Klaus Wenk gibt sich hinsichtlich der Anfangsphase des Aureliums zurückhaltend-realistisch. Aber: "Die Veranstaltungen sind attraktiv und es läuft gut an", so viel steht schon einmal fest. Als Publikum hofft Wenk auf Kulturinteressierte aus der näheren Umgebung aber auch aus Regensburg und der Region. Die Voraussetzungen für einen Erfolg sind also gut. Die richtige Farbe hat es auch. Und es ist leicht zu finden.

Das Aurelium, Am Anger 1 in Lappersdorf wird am 15. April eröffnet. Informationen gibt es unter Telefon 0941/83099055.

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Weitere Informationen:

www.aurelium.de
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