"cinEScultura" feiert Jubiläum
Flamenco an der Donau

Seit zehn Jahren organisieren sie das spanische Kulturfestival: Antonia Kienberger und Pedro Álvarez Olañeta (vierte und fünfter von links) und ihr Team. Bild: Erdel
Kultur
Regensburg
21.04.2017
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Das Film-und Kulturfestival "cinEScultura" feiert Jubiläum. Seit zehn Jahren bringt das Regensburger Festival spanische und lateinamerikanische Kultur den Besuchern nahe. Neben Vorträgen und Filmen ist viel Musik geboten: Die Rumba-Pop-Rock Legende Kiko Veneno kommt ins Ostentor-Kino.

"cinEScultura" feiert Jubiläum. Seit zehn Jahren gibt es das Regensburger Film- und Kulturfestival mit dem Fokus auf Spanien und Lateinamerika. In dieser Zeit hat sich "cinEScultura" zu "Deutschlands größtem Film- und Kulturfestival für spanische Gegenwartskultur entwickelt", sagen die Veranstalter. Grund genug also zum Feiern: Und das tut "cinEScultura" mit einem bewährten Programm an Filmen, Konzerten und Ausstellungen. Start des Jubiläumsfestivals ist am Dienstag, 25. April. Bis zum 25. Juni geht es dann weiter mit spanischen Köstlichkeiten. Festivalleiter Antonia Kienberger und Pedro Álvarez Olañeta stellen sie vor.

Kultureller Dialog


Die Flamenco-Sensation Rosalía y Refree steht ebenso auf dem Programm wie eine Lesung des Schriftstellers Javier Cercas in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Das verweist auf den "spartenübergreifenden interkulturellen Dialog" des Festivals. Zwar lägen die Wurzeln von "cinEScultura" im Kino - "die Filmkunst bietet die Möglichkeit, einen direkten und unverstellten Blick auf die Alltagssituationen oder Probleme in fremden Ländern zu werfen", das sei der Grundgedanke. Ausstellungen, Lesungen und akademische Tagungen ergänzen diesen Blick. "Da Musik sowieso keine Grenzen kennt, engagiert sich unser Team jedes Jahr, angesagte und avantgardistische Musiker nach Regensburg zu holen", erklären die Initiatoren.

Deutschland-Premieren


Natürlich lässt sich "cinEScultura" auch beim zehnten Jubiläum nicht lumpen. Einige Höhepunkte des Festivals hoben Dr. Antonia Kienberger und ihre Weggefährten dabei besonders hervor. Hierzu gehört die "Rumba-Pop-Rock Legende" Kiko Veneno. Der spanische Musiker, der am Freitag, 28. April (20.30 Uhr), im Ostentor-Kino auftritt, war einer der ersten, der Flamenco, Pop und Rock zusammengeführte. Er gilt als einer der bedeutendsten spanischen Musiker der Gegenwart.

Einer der international bekanntesten spanischen Komponisten ist auch Llorenc Barber. Er kommt am Samstag, 29. April (19.45 Uhr), im Rahmen der "cinEScultura"-Eröffnungsfeier mit seiner experimentellen Klangkunst in den "Leeren Beutel". Im Anschluss daran präsentiert sich Rosalía y Refree. In Spanien bringt sie mit ihrer Mischung aus Flamenco und Avantgarde laut Veranstalter ganze Konzerthallen zum Vibrieren. In Regensburg dürfte sie die Erwartung auf spanische Heißblütigkeit stillen. Auch zwei Deutschlandpremieren, der "CinEScultura"-Kurzfilmpreis und überhaupt "14 Tage volles Filmprogramm" sollen ein Stück Spanien und Lateinamerika nach Regensburg bringen.

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Weitere Informationen:

www.cinescultura.de.
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