"Shopping Queen" kommt nach Regensburg
Geheimaktion Shopping-Queen

Neugierige Fans warten vor dem Laden. Bild: mb
Kultur
Regensburg
16.09.2015
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Als Zuschauer gerne gesehen, aber als Passanten unerwünscht. In Regensburg kauft am Dienstag eine mögliche Shopping-Queen ein. Zaungäste wollte der Sender Vox da jedoch nicht dabei haben.

Endlich ist es soweit: Die Erfolgsserie "Shopping Queen" ist nun auch in Regensburg angekommen. Nachdem schon knapp vier Jahre lang in anderen Städten Deutschlands geshoppt wurde was das Zeug hielt, hat die TV-Reihe ihren Weg nun auch in die Hauptstadt der Oberpfalz gefunden.

Ganz Regensburg war aus dem Häuschen: Aber aus irgendeinem Grund war das Team um Vox nicht erfreut darüber. Das Prinzip der Show ist simpel: Jede Woche treten fünf Kandidatinnen aus einer Stadt gegeneinander an. Das Ziel: Shopping Queen werden. Ein Motto wird ausgewählt, das die Kandidatinnen erfüllen sollen. Jeden Tag shoppt eine andere und kann ein Budget von insgesamt 500 Euro nutzen. Die Outfits werden mit Punkten von eins bis zehn bewertetet. Am Ende der Woche kürt Designer Guido Mario Kretschmer dann die Shopping-Queen.

Enttäuschte Fans

Es war ein gewöhnlicher Nachmittag im Herzen der Altstadt, als ein Kamerateam des Senders Vox dort auftauchte. Das Shopping-Fieber war ausgebrochen - nicht nur bei der Kandidatin, sondern auch bei den Passanten. Eine Station auf der Shoppingtour war das Modegeschäft "Chic". Mehr als eine Stunde hielt sich die Kandidatin in dem Laden auf. Nach und nach bekamen immer mehr Passanten Wind davon. Das sorgte jedoch für Ärger bei dem Filmteam: Deutlich war zu sehen, wie neugierige Passanten, die sich vor dem Laden postiert hatten, von dem Produzenten angesprochen wurden. Kurz darauf zogen die Fans mit enttäuschten Mienen davon.

Journalisten abgewiesen

Auch Pressevertreter wartete gespannt darauf, dass die Kandidatin inklusive Kamerateam endlich herauskamen. Nachdem Reporter bereits über eine Stunde gewartet hatten, wurden sie schließlich jedoch höflich darauf hingewiesen, dass es ihnen nicht erlaubt sei, Fotos oder ähnliches von dem Ensemble zu machen. Besonders das Kamerateam wolle keine Fotos von sich in der Öffentlichkeit sehen. Man drohte, Vox würde rechtliche Schritte einleiten, sollte man sich nicht daran halten. Wenn man über die Show berichten wolle, so solle man sich direkt an Vox wenden, so der Produzent.
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