"Stimmwercktage" am Adlersberg

Kultur
Regensburg
06.08.2015
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Kirche, Wirtshaus und Vokalmusik. Dieser Dreiklang ist Markenzeichen der "Stimmwercktage" auf dem Adlersberg bei Regensburg. Im Schatten von Brauerei, Klosterkirche und Zehentstadel widmet sich das Alte-Musik-Festival alljährlich im August der Pflege alter Vokalmusik und der Pflege urbayerischer Brauchtümer.

Im Fokus der "Stimmwercktage" von 7. bis 9. August steht der Renaissance-Komponist Michael Praetorius (1571-1621), dessen musiktheoretisches Werk "Syntagma musicum" heute als wichtige Quelle in Fragen historischer Aufführungspraxis dient. Auszüge aus seinem kompositorischen Schaffen, das von weltlichen Tänzen bis doppelchörigen Choralmotetten reicht, sind bei den abendlichen Konzerten in der Klosterkirche Adlersberg zu hören.

Interpreten sind Franz Vitzthum, Klaus Wenk, Gerhard Hölzle und Marcus Schmidl, alles Mitglieder des Regensburger Vokalensembles "Stimmwerck" und Gründer der "Stimmwercktage". Instrumentale und gesangliche Unterstützung erhalten sie von den Gästen. Darunter Steven Heelein von der Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg, der mit modernen Orgelwerken von Arvo Pärt Kontraste setzen wird.

Freitag, 7. August, 19 Uhr, Zehentstadel: Vernissage mit Marja Davidoff, 20 Uhr, Kirche: Konzert "Bleib bei uns, Herr".

Samstag, 8. August, 10 bis 17 Uhr, Zehentstadel: Symposium "Michael Praetorius im europäischen Kontext", 19 Uhr: Vortrag "Die Fugger und die Musik um 1600", 20 Uhr, Kirche: Konzert "Fratres".

Sonntag, 9. August, 11 Uhr, Zehentstadel: Frühschoppen und Gespräch, 16 Uhr, Zehentstadel: Katja Schild rezitiert aus "Der Hofmann" von Baldesar Castiglione (1478-1529), 17 Uhr, Kirche: Konzert "Mit Fried und Freud.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.stimmwerck.de
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