Vorstellung des neuen Spielplans: Tradition verknüpft mit Premieren-Flut - "Hans Heilig" zum ...
Theater vor Herausforderungen

Kultur
Regensburg
19.03.2015
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"Herausfordern" heißt das Motto des Spielplans des Theaters Regensburg in der Saison 2015/16. der auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Dieser Slogan bestimmt auch in den Sparten Musiktheater und Tanz die Produktionen des Theaters.

Dieses "Herausfordern" beginnt bereits mit der Eröffnung am 19. September im Theater am Bismarckplatz durch die unbekannte Oper "Hans Heilig" aus der Feder des 1795 geborenen und 1861 verstorbenen deutschen Romantikers Heinrich Marschner. Das von Marschner nach dem Libretto von Eduard Devirent komponierte, 1833 uraufgeführte Musiktheaterwerk wird zum ersten Mal in Regensburg gespielt. Die Regie führt Florian Lutz.

Mozart-Dauerbrenner

Ebenfalls eine Premiere wird die einaktige Oper "Goyescas" von Enrique Granados. Sie erklingt zusammen mit Puccinis Einakter "Gianni Schicchi" erstmals am 23. Januar 2016 im Theater am Bismarckplatz. Ganz im Gegensatz dazu steht der Mozart-Dauerbrenner "Cosi fan tutte", der am 24. Oktober im Theater am Bismarckplatz unter der Regie von Andreas Baesler Premiere hat.

Eines der bekannteren Werke der Opernliteratur ist Rossinis "La Cenerentola", das im Juli 2016 unter der Regie von Uwe Schwarz aufgeführt wird. Eine "Herausforderung" ist die spartenübergreifende Gemeinschaftsproduktion mit dem Titel "Iphigenie - Triumph und Trauma". Sie vereint eine vom Theater Regensburg aus Texten von Euripides bis in die Gegenwart neu geschaffene Schauspieltragödie mit der Oper "Iphigénie en Tuaride" des gebürtigen Oberpfälzers und bekannten Pariser Opern-Reformators Christoph Willibald Gluck.

Für die Freunde der leichten Muse stehen Benatzkys Singspiel "Im weißen Rössl" sowie Hermans Musical "Ein Käfig voller Narren" auf dem Musiktheater-Spielplan. Wieder aufgenommen werden Mozarts "Zauberflöte", Puccinis "Madam Butterfly" sowie die Produktion der Rock-Oper "Jesus Christ Superstar". Auf dem Gebiet des Balletts verkündet Tanzchef Yuki Mori eine Zusammenarbeit mit dem jungen englischen Choreographen Ihsan Rustem in der Produktion "Bolero", einen eigenen Tanzabend unter dem Titel "The House" und die vierte Ausgabe der "Tanzfabrik" mit Choreographien der Ensemble-Mitglieder.

Erhalten bleibt die Beteiligung des Theaters an der "Internationalen Aids-Tanzgala". Die traditionellen Sinfonie- und Kammerkonzertreihen werden beibehalten, wobei bei den Sinfonie-Konzerten zwei Auftragskompositionen von Tomasz Skweres und Franz Hummel zur Uraufführung kommen. Karten unter Telefon 0941/5072424.
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