Die Leidenschaft für Projekte

Das Kinderhaus St. Sebastian in Waldershof, der Katholische Kindergarten St. Hedwig Mitterteich und das Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth durften sich über den BesTec-Preis freuen. Foto: Hinterberger
Lokales
Regensburg
18.07.2015
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Wie zaubert man mit Licht? Was ist das Besondere an einem Würfel? Wie funktioniert Fernwärmetechnik? Diesen und vielen weiteren Fragen sind die Sieger beim diesjährigen BesTec-Preis nachgegangen. Und das Beste: Mehrere Gewinner sind aus dem Stiftland.

Für ihr Engagement wurden die Schulen und Kindertageseinrichtungen mit einem Preisgeld von 10 000 Euro geehrt. Der Preis "BesTec - Neue Wege zu Naturwissenschaft und Technik" wird seit 2010 von der Scheubeck-Jansen Stiftung zusammen mit der IHK für die Oberpfalz und Kelheim verliehen. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung von Projekten im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

"Es gibt zu wenige Kinder und Jugendliche, die sich für einen Beruf in diesem Bereich entscheiden", betonte IHK-Geschäftsführer Dr. Jürgen Helmes bei der Preisverleihung in den Räumen der IHK. Grund dafür sei, dass die Kinder aus Zeit- und Geldmangel in Kindergärten und Schulen zu wenig an Naturwissenschaft und Technik herangeführt werden.

13 Einrichtungen geehrt

In diesem Jahr wurden 13 Schulen und Kindertageseinrichtungen aus der Oberpfalz für ihre Ideen ausgezeichnet, wie Kindern technisch-naturwissenschaftliche Themen näher gebracht werden können. Susanne Scheubeck aus dem Vorstand der Stiftung zeigte sich beeindruckt von den eingereichten Projekten. "Die kreative Umsetzung der tollen Ideen, der persönliche Einsatz und die Leidenschaft für die Projekte sind zu spüren und das macht diese Veranstaltung so besonders", freute sie sich. Verliehen wurden die Preise in verschiedenen Kategorien je nach Art der Einrichtung.

Bei den Kindertageseinrichtungen teilten sich der BRK-Integrativ-Kindergarten Schönhofen den ersten Platz mit dem Kinderhaus St. Sebastian in Waldersdorf. Dabei ging es bei den Schönhofener Kindergartenkindern um die Frage, was man mit Licht alles zaubern kann. Die Waldersdorfer beschäftigten sich mit den Ecken und Kanten eines Würfels. Den zweiten Platz belegte der Katholische Kindergarten St. Hedwig aus Mitterteich mit seinen Projekten "Wie kommt der Strom in die Steckdose" und "Mit Franz Frosch dem Strom auf der Spur". In der Kategorie der Grundschulen hinterfragte die Amberger Dreifaltigkeits-Grundschule die Schädlichkeit von Loom-Armbändern und belegte damit vor der Lindenschule Schwandorf den ersten Platz. Die Schwandorfer beschäftigten sich mit dem Prinzip der Fernwärme.

Einen Anerkennungspreis erhielt außerdem die Johann-Michael-Sailer-Schule Barbing für ihr Projekt "200 Schüler experimentieren". Bei den Realschulen siegte die Staatliche Realschule Kemnath mit ihren Arbeitsgemeinschaften "CNC" und "Creativ". Auf den Plätzen Zwei und Drei landeten Naabtal-Realschule Nabburg mit dem Bau einer Kugelbahn und die Mädchenrealschule Niedermünster mit ihrem Projekt "Bau für die Zukunft". Bei den Gymnasiasten machte der Pentaview, ein durchsichtiger PC, des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld das Rennen. Den zweiten Platz belegte das Stiftland-Gymnasium aus Tischenreuth, die ein Spektralphotometer untersuchten. Auf dem dritten Platz: Das Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium Schwandorf. Der Physik-Kurs gestaltete den Gang des Physiktraktes neu.
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