DJK Ammerthal kann kommen

Der SV Etzenricht holte am Sonntagabend die volle Punktzahl und brachte Gastgeber SV Fortuna die erste Heimniederlage in der jungen Saison bei. Klaus Herrmann (Bild) musste verletzt in der Pause passen, Trainer Michael Rösch hofft, dass er am Freitag gegen Ammerthal wieder dabei sein kann. Bild: war
Lokales
Regensburg
17.08.2015
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Der SV Etzenricht bleibt in der Landesliga Mitte am Drücker. Mit 4:1 gewannen die Blau-Schwarzen beim SV Fortuna Regensburg und betrieben damit beste Eigenwerbung für das Spitzenspiel am Freitag gegen die DJK Ammerthal.

(war) An der Berechtigung des Etzenrichter Erfolges gab es am Sonntagabend keinen Zweifel. Bereits zur Pause führte der Tabellenführer mit 3:0. Am Ende stand der sechste Dreier im siebten Spiel der laufenden Landesligasaison.

"Wir werden uns auf die beengten Platzverhältnisse einstellen", hatte SVE-Trainer Michael Rösch angekündigt, denn Mittelfeldspiel steht auf dem Rasen an der Isarstraße im Hintergrund. Ein Musterbeispiel für die Richtigkeit seiner Einschätzung war die Entstehung zum 0:1: Abschlag Michael Heisig, Kopfballverlängerung Martin Pasieka und Andreas Schimmerer markierte aus vollem Lauf mit seinem vierten Saisontor die Gästeführung.

Rösch hatte eine erstaunlich offensive Besetzung für die Startelf gewählt. Er setzte mit den Einwechselungen der gelernten Stürmer Matthias Dietl (46.), er kam für den angeschlagenen Defensivspieler Klaus Herrmann, und Johannes Pötzl (67.) noch eins drauf. Und dies, obwohl im Gegensatz zum Vorjahr die Bank mit guten Alternativen für die Abwehr besetzt war. "Wir haben mit gutem Pressing den Gegner auf Distanz gehalten und waren in Richtung Fortunen-Tor immer brandgefährlich", lobte Sportlicher Leiter Markus Hofbauer die Darbietung der Mannschaft.

Auch die Standardsituationen klappen derzeit bei den Etzenrichtern. Bedient von einer Freistoßflanke, erzielte Konstantin Graßl mit der Stirn das 0:2. Damit nicht genug, im Duett spielten sich "Geburtstagskind" Stephan Herrmann und Klaus Moucha (36.) in den Vordergrund. Letzterer schloss die Doppelpassreihe mit einem Schuss ab, der um Zentimeter das Tor verfehlte. Der nächste Angriff saß: Graßl erspähte die Lücke in der Regensburger Innenverteidigung, Pasieka umkurvte Alexander Heep und schloss nervenstark ab.

Natürlich reagierte die Fortuna-Bank angesichts des Rückstandes. Coach Helmut Zeiml brachte mit Taylor Benjamin, Martin Peter und Serkan Sönmez drei Neue in der Halbzeit. Der Druck auf das Gästetor wurde damit erhöht, mehr als zum 1:3 reichte es für die Donaustädter nicht. Neuzugang Mahir Hadziresic nahm einen langen Ball auf und überwand Heisig mit einem Lupfer. Die bei Etzenricht eingewechselten Dietl und Pötzl arbeiteten sich gute Chancen heraus, Heisig wurde noch mit zwei 20-Meter-Schüssen (53./85.) getestet. Eine Kopfballvorlage Pötzls brachte den Endstand: Pasieka und die mitgereisten Fans bejubelten dessen fünften Saisonerfolg.

Nach zwei Auswärtsspielen in Folge hat der SVE (18 Punkte) als Tabellenführer am Freitag um 18.30 Uhr Heimrecht in der Spitzenbegegnung gegen den Zweiten, die DJK Ammerthal (16 Punkte).
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