Ein Vorbild für die Region

An Bord des Donauschiffes Kristallkönigin überreichte IHK-Geschäftsführer Dr. Jürgen Helmes (links) dem Eschenbacher Josef Bartl für 50 Jahre als ehrenamtlicher Prüfer in Diensten der gewerblichen Wirtschaft den Goldenen Ehrenbrief der IHK. Bild: do
Lokales
Regensburg
31.12.2014
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Es war der sprichwörtlich goldene Abschluss einer beruflichen Laufbahn und langjähriger ehrenamtlichen Tätigkeiten. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Regensburg ehrte Josef Bartl mit dem Goldenen Ehrenbrief. In 50 ehrenamtlichen Jahren hatte er sich diese Auszeichnung verdient.

Josef Bartl beendete seine Karriere als ehrenamtlicher Prüfer im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Für die IHK Anlass genug, dem früheren Fachbetreuer Metall an der Berufsschule in Weiden für seine 50-jährige Prüfungstätigkeit als besondere Auszeichnung den Goldenen Ehrenbrief für sein Engagement um die regionale Wirtschaft zu überreichen.

Die Feierstunde an Bord des Donauschiffes Kristallkönigin war imposant. Eingebunden in die Ehrung zahlreicher Prüfer für 10- und 20-jährige Tätigkeit in Diensten der Industrie- und Handelskammer war der Festakt für Josef Bartl der Höhepunkt. In seiner Laudatio hob IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes die gesellschaftliche Leistung des ehrenamtlichen Prüfers hervor: "Sie haben vielen Menschen geholfen, sich zu qualifizieren und ihnen damit Selbstvertrauen und Sicherheit für ihr Berufsleben zu vermitteln", sagte der IHK-Sprecher. Helmes würdigte die hohe Sachkompetenz und das pädagogische Einfühlungsvermögen des Eschenbachers und bezeichnete den jahrzehntelangen Einsatz von Josef Bartl für viele Menschen in der ganzen Region als vorbildlich.

Leuchtendes Beispiel

Als leuchtendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement ist Josef Bartl auch in Eschenbach bekannt. Seine besondere Steckenpferde Sport und Technik nutzte er, um viele Jahre Breitensportler zu betreuen und im Auftrag der Volkshochschule das Kinderturnen und das Volleyballspiel attraktiv zu machen. Das Fingerspitzengefühl für alles aus Metall verbunden mit technischer Begabung war auch für die Stadt von Vorteil. Bartl hegte und pflegte lange Zeit den städtischen Spielplatz an der Kreuzkirche.

Bundesverdienstmedaille

Als Mitbegründer des Stadtverbandes und der Pfarr-, Sing- und Musikschule bewies der 80-jährige bis heute jung gebliebene gebürtige Erzgebirgler ebenso Tatkraft wie in seinen Tätigkeiten als Mitglied des Pfarrgemeinderats, der katholischen Kirchenverwaltung, des Dekanatsrats, im Elternbeirat der Volksschule und des Gymnasiums und als Vorstandsmitglied im CSU-Ortsverband, um nur einige seiner vielfältigen Funktionen für das Gemeinwohl zu nennen. Für diese Verdienste, die sich Josef Bartl über viele Jahrzehnte hinweg erworben hatte, wurde er im Jahr 2008 mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
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