Für Europa engagieren

Marie Würschinger, Verena Ebert, Raphael Karl, Sarah Bauer und Regina Bayer (von links) nahmen mit Lehrerin Helga Schwägerl ihre Auszeichnungen entgegen. Die Ministerialbeauftragte für Realschulen, Maria Kinzinger, gratulierte. Bild: ehi
Lokales
Regensburg
25.07.2015
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Tausende Schüler setzten sich bei einem Wettbewerb kreativ und kritisch mit Europa auseinander. Fünf Schüler der Realschule in Vohenstrauß machten dies besonders gut.

Rund 80 000 Schüler haben in diesem Jahr bundesweit am 62. Europäischen Wettbewerb teilgenommen. 20 000 davon kamen aus Bayern. Im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz wurden nun die 152 Preisträger aus 25 Oberpfälzer Schulen ausgezeichnet. Darunter auch Marie Würschinger, Verena Ebert, Raphael Karl, Sarah Bauer und Regina Bayer von der Realschule Vohenstrauß.

Thema war "Europa hilft - hilft Europa?". Zentral war dabei die Frage, wie Europa seiner weltweiten Verantwortung gerecht werden könne. Bei der Umsetzung des Wettbewerbs waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. In Bildern, Filmen oder Texten stellten sie ihre Ansichten zur Flüchtlingsthemen, den Arbeitsbedingungen in anderen Ländern oder anderen Kulturen dar.

Antworten aufzeigen

"Es ist euch gelungen Antworten und Visionen aufzuzeigen, dass Europa eine Verantwortung für die Regionen der Welt trägt, denen es nicht so gut geht", lobte Regierungspräsident Axel Bartelt die Preisträger. Besonders freute er sich, dass ein Viertel aller Wettbewerbseinsendungen aus Bayern kam.

"Hört nicht auf, euch weiter für Europa zu engagieren", appellierte Bartelt an die Schüler. Dies könne zum Beispiel durch das Lernen einer Sprache passieren oder durch Austauschprogramme. "Das Miteinander der Menschen wird entscheiden, wie es in Europa weitergeht", betonte der Regierungspräsident.

Zustimmung erhielt er auch von Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs sowie Landrätin Tanja Schweiger. "Die Welt, in der wir leben, gibt es nur einmal", erklärte Wolbergs. "Es darf uns deswegen nicht egal sein, wenn woanders Krieg herrscht oder die Menschen nicht genug Wasser haben", fuhr er fort. Das Leben werde nur dann gut, wenn man es gemeinsam gestaltet.

Schweiger betonte, dass der Europäische Wettbewerb den Schülern vor allem die Möglichkeit gibt, über den Tellerrand zu sehen: "Ihr habt bei der Arbeit an eueren Projekten auch über euren eigenen Lebensraum hinausgeschaut."
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