Kreative Ideen für Europa

Tamara Kristel, Christina Mändl Stephanie Reith (vorne, von links) sowie Kunsterzieher Thomas Tezzele (hinten, links) und Direktorin Marlies Hoffmann (hinten, Zweite von rechts) nahmen ihre Auszeichnungen in Regensburg entgegen. Regierungspräsident Axel Bartelt (hinten, Zweiter von links), Abteilungsleiter Richard Glombitza (rechts) und Ministerialbeauftragte Maria Kinzinger (vorne, links) gratulierten. Bild: Hinterberger
Lokales
Regensburg
23.07.2015
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"Europa hilft - hilft Europa?" lautete das Wettbewerbsthema. Schülerinnen der Mädchenrealschule St. Josef setzten sich damit kreativ auseinander und wurden belohnt.

Rund 80 000 Schüler haben in diesem Jahr bundesweit am 62. Europäischen Wettbewerb teilgenommen. 20 000 davon kamen aus Bayern. Im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz wurden nun die 152 Preisträger aus 25 oberpfälzer Schulen ausgezeichnet. Darunter auch Tamara Kristel, Christina Mändl und Stephanie Reith von der Mädchenrealschule St. Josef.

Viel Fantasie

Künstlerisch und kreativ setzten sich die Schüler mit dem Thema "Europa hilft - hilft Europa?" auseinander. Zentral war dabei die Frage, wie Europa seiner weltweiten Verantwortung gerecht werden könne. Bei der Umsetzung des Wettbewerbs waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. In Bildern, Filmen oder Texten stellten sie ihre Ansichten zur Flüchtlingsthematik, den Arbeitsbedingungen in anderen Ländern oder anderen Kulturen dar.

Weiter engagieren

"Es ist euch gelungen in Antworten und Visionen aufzuzeigen, dass Europa eine Verantwortung für die Regionen der Welt trägt, denen es nicht so gut geht", lobte Regierungspräsident Axel Bartelt die Preisträger. "Sie haben sich kreativ, aber auch kritisch mit Europas aktuellen Aufgaben auseinandergesetzt", ergänzte er. Besonders freute sich Bartelt, dass ein Viertel aller Wettbewerbseinsendungen bundesweit aus Bayern kam. "Hört nicht auf, euch weiter für Europa zu engagieren", appellierte er an die Schüler. Dies könne zum Beispiel durch das Erlernen einer Sprache passieren oder durch Austauschprogramme. "Das Miteinander der Menschen wird entscheiden, wie es in Europa weitergeht", betonte der Regierungspräsident.

Zustimmung erhielt Bartelt auch von Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs sowie Landrätin Tanja Schweiger. "Die Welt, in der wir leben, gibt es nur einmal", erklärte Wolbergs. "Es darf uns deswegen nicht egal sein, wenn woanders Krieg herrscht oder die Menschen nicht genug Wasser haben", fuhr er fort. Das Leben werde nur dann gut, wenn man es gemeinsam gestaltet. Schweiger betonte, dass der Europäische Wettbewerb den Schülern vor allem die Möglichkeit gebe, über den Tellerrand zu sehen: "Ihr habt bei der Arbeit an eueren Projekten auch über euren eigenen Lebensraum hinausgeschaut."
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