Mehr Gestaltung mit neuer Satzung
Altstadt-Schutz

Lokales
Regensburg
27.11.2009
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Das größte mittelalterliche Ensemble Deutschlands, die Regensburger Altstadt, unterliegt schon seit 1975 einer Gestaltungssatzung. Vor drei Jahren beschloss die Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann, diese zu erneuern. Die Altstadt ist nicht nur Monument, sondern Wohnort von zehn Prozent der Regensburger.

Für die neue Satzung kooperierten Stadtplaner und Denkmalpfleger. Ihren ersten Entwurf stimmten sie mit Architekten- und Ingenieurverbänden, dem Einzelhandelsverband, der IHK und der Handwerkskammer ab. 2007 hat der Stadtrat die Neufassung der Altstadtsatzung einstimmig beschlossen. "Neu aufgenommen wurden insbesondere Regelungen zum Dachgeschossausbau, der erst seit Mitte der 80er-Jahre größere Bedeutung erlangt hat und in der alten Fassung nur rudimentär geregelt war", so Schimpfermann.

Kritisiert wird die Satzung gelegentlich von Bauherren und Bauträgern. Doch Altstadt-Fan Christine Schimpfermann sieht insgesamt eine positive Entwicklung: "Die Zahl guter Beispiele, in denen Architekten kreative Lösungen gefunden haben, die mit der Altstadtschutzsatzung vereinbar sind, gibt mir immer wieder Mut und Hoffnung, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden."
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