Affäre Wolbergs: Zentrale Figur bekommt neuen Job
Neue Vorwürfe

Joachim Wolbergs. Bild: dpa
Politik
Regensburg
12.08.2016
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Die Ermittlungen wegen der Spendenaffäre um Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) umfassen auch Vorgänge rund um die Besetzung eines Spitzenjobs bei der städtischen Stadtbau GmbH. Wie Staatsanwalt Theo Ziegler bestätigte, sei die Besetzung Gegenstand der Gesamtermittlungen. Es besteht der Verdacht, dass der Posten des Technischen Leiters ab 1. September mit einer zentralen Figur der Spendenaffäre besetzt ist. Der künftige Manager (50) war in den vergangenen Jahren bei den Immobilienunternehmen beschäftigt, die im Zentrum der Ermittlungen rund um Spenden von über 600 000 Euro zur Finanzierung des Wahlkampfs Wolbergs stehen. Die Entscheidung für die Berufung des Managers fiel im Aufsichtsrat, dessen Vorsitzender Wolbergs ist. Sie ist vor allem deshalb umstritten, weil in der Ausschreibung ein Studium der Architektur oder des Bauingenieurwesens ausdrücklich verlangt worden war. Der 51-Jährige kann als Qualifikation "Maurermeister" und seine praktische Erfahrung in der Branche angeben kann. Er war für die Medien nicht zu erreichen. Wolbergs wollte zu der Sache keine Stellung nehmen.

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