Papst ruft bei Besuch in Sri Lanka zur Versöhnung auf
Absage an Radikale

Papst Franziskus traf in Colombo Abordnungen der Religionsgemeinschaften in Sri Lanka. Ein Hindu-vertreter hing ihm ein safranfarbenes Tuch um. Bild: dpa
Politik
Regensburg
14.01.2015
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Wenige Tage nach den Attentaten von Paris hat Papst Franziskus in Sri Lanka Muslime, Buddhisten und Hindus zur Absage an religiös motivierte Gewalt aufgerufen. Zu Beginn seiner Asien-Reise ermunterte er am Dienstag in Colombo die einstigen Bürgerkriegsparteien im Land zu Versöhnung. Zugleich mahnte er eine Aufarbeitung des im Bürgerkrieg (1983-2009) begangenen Unrechts an. "Wir müssen unsere Gemeinschaften klar und unzweideutig auffordern, die Grundsätze des Friedens und der Koexistenz, die sich in jeder Religion finden, uneingeschränkt zu leben und Gewalttaten zu verurteilen", sagte der Papst vor Repräsentanten der Religionen Sri Lankas. Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer ist auf einer zwölftägigen Reise nach Sri Lanka und Indien. Dabei wolle er vor allem die Heimat und die Familien jener Priester und Seminaristen kennenlernen, die im Bistum Regensburg ihren Dienst tun, sagte ein Sprecher der bischöflichen Pressestelle. Am Donnerstag ist ein Treffen mit Papst Franziskus geplant.
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