Regensburger CSU nominiert Bundestagskandidat
Peter Aumer setzt sich durch

Astrid Freudenstein gratulierte Peter Aumer zu seinem Sieg. Bild: bdl
Politik
Regensburg
28.11.2016
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(bdl) Ganz knapp mit 81 zu 78 Stimmen hat Peter Aumer am Samstag die Wahl zum CSU-Bundestagskandidaten gewonnen. Seine Konkurrentin Astrid Freudenstein konnte trotzdem einen beachtlichen Erfolg erzielen. Die Enttäuschung über ihre knappe Niederlage war ihr anzusehen. Der dritte Bewerber, Graf Philipp von und zu Lerchenfeld, hatte vor der Wahl seinen Rücktritt verkündet. Er warf seinen CSU-Kollegen im Kreisverband vor, bei der Wahl der Delegierten undemokratisch vorgegangen zu sein. Der Süden und der Osten des Landkreises seien systematisch ausgegrenzt worden. Von und zu Lerchenfeld war bei der Aufstellungsversammlung nur zum Ersatzdelegierten gewählt worden. "Dieser Umgang ist nicht mein Stil und mein Verständnis von Politik", sagte er.

Freudenstein sprach den aus ihrer Sicht schwerwiegenden Nachteil bei ihrer Vorstellung konkret an: "Eine Frau aus der Stadt" wecke ein Gefühl der Unsicherheit bei den Landkreisdelegierten. Die meisten Themen, mit denen ein Bundestagsabgeordneter sich befasse, würden aber Stadt- und Landkreis gleichermaßen betreffen. Vor allem der Ausbau der Straßen komme dem Landkreis zugute. Die 43-jährige promovierte Medienwissenschaftlerin war 2013 über die Landesliste in den Bundestag gekommen. Peter Aumer erklärte, er werde mit Leidenschaft "neue Impulse für unsere Heimat setzen". In seiner Abgeordnetenzeit von 2009 bis 2013 habe er Netzwerke für Regensburg geknüpft. Seine Niederlage (gegen Tanja Schweiger (FW) bei der Landratswahl habe ihn positiv geprägt. "Weiter voranzugehen, das ist wichtig."
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