Eishockey
Energieleistung der Blue Devils nicht belohnt

Die Blue Devils lieferten Vorrunden-Meister EV Regensburg am Donnerstag im ersten Play-off-Match einen großen Kampf. Sie brachten den Top-Favoriten an den Rand einer Niederlage. Die Weidener gaben sich erst in der Verlängerung geschlagen. Bild: Gebert
Sport
Regensburg
11.03.2016
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Die Blue Devils brachten Top-Favorit EV Regensburg an den Rand einer Niederlage, zur Sensation hat es aber nicht gereicht. Im Schlussdrittel glichen die Weidener einen 0:2-Rückstand aus und waren drauf und dran, das erste Play-off-Match für sich zu entscheiden. In der Verlängerung schlug dann der Topscorer der Oberliga Süd zu.

(mr/gb) "Das war eine unvorstellbare Energieleistung meiner Mannschaft im vierten Spiel innerhalb von sieben Tagen", sagte Trainer Markus Berwanger nach dem ersten Match der "Best-of-five"-Serie im Play-off-Viertelfinale der Oberliga Süd. Vorrunden-Meister EV Regensburg sah zunächst 40 Minuten wie der sichere Sieger aus, doch die Blue Devils kämpften sich zurück und zwangen den Favoriten in die Verlängerung. Dort sorgte dann Topscorer Nikola Gajovsky, der erstmals seit seiner Meniskus-Operation Mitte Februar wieder im Einsatz war, für die Entscheidung. "Der Primus hat gewackelt wie wahrscheinlich noch nie in dieser Saison", erklärte Berwanger nach der am Ende unglücklichen 2:3 (0:1, 0:1, 2:0, 0:1)-Niederlage.

Die erste Chance des Spiels hatte der Außenseiter aus Weiden: Tomas Divisek passte nach 120 Sekunden auf Jacob Laliberte, doch der Kanadier scheiterte am Goalie der Gastgeber. Besser machten es die Regensburger zwei Minuten später. Allerdings profitierte der Meister der Oberliga Süd von einem bösen Missgeschick. Ein Pass der Weidener landete auf dem Schläger von Vitali Stähle, der mit dem 1:0 Danke sagte. Die Regensburger spielten auch danach ihre technische Überlegenheit aus und hatten die ein oder andere Möglichkeit. Die Devils hielten sich konzentriert an des Trainers Vorgaben. Sie machten die Räume eng und lauerten auf Konter, doch Räume dazu gab es noch nicht.

Auch im zweiten Drittel war die Regensburger Paradereihe für das nächste Tor verantwortlich. Jeffrey Smith traf zum 2:0 (25.). Die Gastgeber nutzten erneut ihre Überlegenheit, allerdings hätten die Gäste Mitte des zweiten Abschnitts verkürzen können. Und das ausgerechnet in Unterzahl, aber Jakub Wiecki traf nur den Pfosten. "Regensburg hat die ersten 30 Minuten klar dominiert", gab Berwanger zu. "Wir haben leidenschaftlich verteidigt und irgendwann bekommt man dann seine Chance."

Und die kam im Schlussabschnitt, als die Devils alles oder nichts spielten. "Das letzte Drittel war Wahnsinn, wir haben Regensburg richtig ins Schwimmen gebracht", schwärmte Teammanager Christian Meiler. Und der Kampfgeist wurde belohnt: Jacob Laliberte (47.) und Stefan Ortolf (54.) sorgten jeweils im Powerplay für den Ausgleich. Damit ging es in die Verlängerung. "Hier hätten wir das Spiel fünf, sechs Mal für uns entscheiden können", trauerte Berwanger den vergebenen Chancen nach. Dann versetzte Nikola Gajovsky (73.) den Devils den "sudden death".

Am Sonntag Match zwei


Am Sonntag um 18.30 Uhr kommt es in der Weidener Hans-Schröpf-Arena zum zweiten Match der Serie. "Ich weiß nicht, ob wir diese Leistung wiederholen können. Aber wir werden wieder alles geben", verspricht Berwanger.
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