Fußball
Kein Mickey-Mouse-Etat

Sport
Regensburg
04.06.2016
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Nach der Rückkehr in die 3. Fußball-Liga will der SSV Jahn Regensburg mit mehr Finanzkraft als in der Vergangenheit starten. "Ich will wirklich keine konkrete Zahl nennen. Der durchschnittliche Mannschaftsetat der Drittligavereine liegt bei etwas über drei Millionen Euro. Ob es jetzt auch bei uns genau so viel wird, kann ich noch nicht sagen. Wir werden aber nicht wie in der Vergangenheit mit einem Mickey-Mouse-Etat antreten, das ist sicher", sagte Jahn-Sportchef Christian Keller in einem Interview. Unterdessen hat der DFB-Spielausschuss entschieden, dass alle 20 Vereine der 3. Liga die Zulassung für die kommende Spielzeit erhalten.

Nach einem Jahr in der Viertklassigkeit hatten sich die Regensburger in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg II durchgesetzt. Sie planen keinen großen Umbruch. "Das Grundgerüst ist da, das stimmt. Ich bin mir sicher, dass viele Spieler mit dem Erfolg im Rücken noch eine positive Leistungsentwicklung haben werden", erklärte Keller.

Verstärkungen werde es aber auch noch geben, sagte der Sportchef. "Wir wollen uns auf den offensiven Flügeln noch verbreitern, also mehr Optionen haben. Im Sturmzentrum werden wir auch was tun. Und natürlich brauchen wir nach dem Weggang von David Pokorny einen neuen Torwart, der Philipp Pentke herausfordert", führte Keller aus.

Am Freitag gab der SSV Jahn zwei Personalien bekannt: Außenverteidiger Alexander Nandzik wird nach Ablauf seiner Leihe fest vom Chemnitzer FC verpflichtet und erhält einen Vertrag bis 2019. Fabian Trettenbach wird den Verein dagegen verlassen.
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