Leichtathletik
Florian Orthknackt Olympianorm

Florian Orth ist der dritte Olympia-Teilnehmer der LG Telis Finanz Regensburg. Bild: Kiefner
Sport
Regensburg
31.05.2016
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Florian Orth (LG Telis Finanz) hat es geschafft. Als Zweiter beim 5000-m-Rennen im belgischen Oordegem knackte der Regensburger mit einer 61er Schlussrunde die Olympianorm mit 13:23,67 Minuten.

Das Rennen gewann der ostafrikanische Norweger Awet Nftalem Kibrab in 13:22,90. Mit Marcel Fehr (Schorndorf - 13:39,83 ) und Amanal Petros (Brackwede - 13:46,23) liefen zwei weitere Deutsche starke Rennen. Für die LG Telis Finanz Regensburg ist das nun der dritte Athlet nach Anja Scherl und Philipp Pflieger (beide Marathon), der für die Olympischen Spiele im August in Rio planen kann.

Es war erst sein dritter 5000-m-Lauf überhaupt und dann gleich der wichtigste in seinem bisherigen Sportlerleben. Jener, der ihn nach Rio zu den Olympischen Spielen bringen sollte. "Das Rennen ging gut los. Als ich merkte, dass das Tempo bis zum vierten Kilometer doch wenig, aber stetig nachließ, wurde ich doch ein wenig nervös. Ich wusste aber, dass ich hinten hinaus noch etwas drauf habe und am Ende hat es dann gereicht. Kein Vergleich zum letzten Jahr, als ich unbeschwert hier meine Premiere mit 13:29 abliefern konnte. Der Druck war diesmal deutlich zu spüren und mir fallen jetzt etliche Felsbrocken vom Herzen", analysierte der Regensburger sein Rennen mit etwas Abstand zum hoch emotionalen Geschehen.

Über 3000 m Hindernis lief Valentin Unterholzner mit 8:59,14 Minuten die DM-Norm. Für Maren Kock endete der Schnellschuss im Belgischen dann doch nicht so gut. Als sie bei zwei Drittel des Rennes merkte, dass es wohl mit der Norm nichts mehr werden würde, nahm sie vernünftigerweise einen Gang raus und ließ es mit 4:18,30 Minuten austrudeln.
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