Testsieg des SSV Jahn Regensburg beim 1. FC Nürnberg
Lais und George stechen Club aus

Und wieder grüßt der Jann George. (Foto: Sascha Janne)
Sport
Regensburg
07.10.2016
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Nürnberg: Max-Morlock-Platz |

Ein Test ist ein Test ist ein Test. Das sollte man nie vergessen: Der Rhythmus-Dranbleiber in der zweiwöchigen Länderspielpause auf dem Max-Morlock-Platz am Sportpark Valznerweiher gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg ist dennoch ein Stimmungsaufheller im trüben Herbstwetter. Und wieder treffen Jann George (10.) und Marc Lais (29.) beim 2:1-Sieg für die Regensburger.

Auch beim Testen bleibt der SSV Jahn dem Aluminium treu – oder umgekehrt: Da führen die Oberpfälzer zur Halbzeit nicht unverdient mit 2:0, erspielen sich ein Chancenplus und treffen auch noch zwei mal Metall. Das hätte böse enden können für den Favoriten, der sich gerade so von seiner Krise erholt.

Die erste Halbzeit im Schnelldurchgang

Gleich zu Beginn die erste Riesenchance für den Drittligisten: George kommt frei am Sechzehner mit links zum Abschluss, der Keeper lenkt das Ding an die Latte – Evseev klärt Puschs Kopfball auf der Linie (3.). Im direkten Gegenzug taucht Sylvestr frei vor Pentke auf – der ist schon geschlagen, aber die Kugel prallt vom Innenpfosten raus (4.) .

Na bitte, dann eben über einen Standard: Pusch schlägt den Freistoß von links scharf nach innen, Jann George köpft ein, 0:1 (10.). Und gleich nochmal: Freistoß von rechts, Pusch köpft vom langen Pfosten an den Innenpfosten (14.). Überhaupt Kolja Pusch in einer neuer Rolle: Patrik Džalto schickt den Mittelfeldregisseur in die Gasse – zum Glück macht er jetzt nicht auch noch den Goalgetter und wird an Ort und Stelle vom Club verhaftet (28.).

Pusch mit Eckball, am Fünfmeterraum tummelt sich Marc Lais, Birne an die Kugel und es steht 0:2 (29.). Auf der anderen Seite braucht auch Nürnberg einen Freistoß, um für Gefahr zu sorgen: Keiner erreicht die Flanke, Pentke gerade noch dran (32.). Wieder Džalto als Vorbereiter, diesmal schickt er Ziereis in den 16er. Der sucht schon den neuen Stoßstürmer Pusch in der Mitte, Rakovsky mit Mühe (41.).

Protokoll 2. Akt

Jetzt versucht‘s auch der Club mit Eckball: aus kurzer Distanz drüber (48.). Burgstaller bedient Matavz von halblinks, der verfehlt aus spitzem Winkel – Außennetz (52.). Der Club jetzt mit Drangphase. Aber auch Rot-weiß spielt – wenn auch neu zusammengewürfelt: Haris für Geipl, Hesse für Hein, Hofrath für Nandzik, Luge für George, Thommy für Džalto, Faber für Ziereis – noch mit. Thommy spielt sich mit Hofrath auf links durch, Pressball vor die Füße von Hyseni, der verzieht aus 12 Metern (60.).

Balleroberung Ziereis, der Luge bedient. Der zieht Richtung Grundlinie und spielt im Rücken der Abwehr auf Thommy. Rakovsky lässt den Flachschuss abprallen, Ziereis macht sich lang, bringt die Kugel aber nicht mehr aufs Tor (65.). Pentke dreht Kempes Freistoß über die Latte (76.). Und dann treffen die Mittelfranken doch noch: Burgstaller verkürzt auf 1:2 (83.). Mehr ist heute nicht drin für den Club. Feierabend.
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