Alles neu am Donaumarkt

So schnell werden die Bagger nicht mehr vom Donaumarkt verschwinden. Bis 2018 bleibt der Platz eine Baustelle. Bilder: spi (2)
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Regensburg
28.11.2014
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Im Mai 2018 soll das Museum der Bayerischen Geschichte eröffnen. Solange bleibt der Donaumarkt eine Baustelle - mit Lärm, Staub und vielen Baggern.

Damit das Museum auf dem Platz, nicht weit von der Eisernen Brücke entfernt, gebaut werden kann, muss die Stadt Regensburg vorher einiges tun: "Im April diesen Jahres wurde der Hauptsammler Süd - eine Hauptentwässerungsachse des Kanalnetzes - einige Meter nach Norden verlegt", berichtet Christine Schimpfermann, Planungs- und Baureferentin der Stadt.

Der rund 2,80 Meter breite und 1,50 Meter hohe Kanal habe im künftigen Baubereich des Museums gelegen. Die Arbeiten seien im Oktober bereits abgeschlossen worden und kosteten rund 1,35 Millionen Euro. Auch einige Häuser mussten weichen: Das Gebäude Hunnenplatz 5 wurde abgerissen, ebenso die Ruinen auf dem Brüchner-Areal. Damit das Staatliche Bauamt Anfang 2015 mit dem Bau des Museums beginnen kann, werden bis Ende des Jahres auf dem Donaumarkt und dem St.-Georgen-Platz Stellflächen für Baustellenfahrzeuge und Material asphaltiert.

"Parallel zu den Arbeiten am Museum im Frühjahr 2015 wird die Stadt mit der neuen Promenadenmauer am Donaumarkt beginnen", erklärt Tiefbauamtschef Peter Bächer. Wie die Promenade später einmal aussehen wird, zeigt ein Musterbauwerk in Originalgröße. Es steht im Bauhof Nord. "Wir haben das Modell, das wir für die Steinerne Brücke errichtet haben, umgebaut", Bächer zeigt auf den breiten Steinblock mit Geländer. Der gesamte Platz solle mit großformatigem Naturstein aus Flossenbürger Granit belegt werden. "Die Farbe des Pflasters hat rund 70 Prozent Gelb-Anteil und 30 Prozent grau." Auch die Pfosten sind aus massivem Naturstein.

Dazwischen bilden waagrechte Stäbe das Geländer. "Ein vorgesetzter Holm soll das Darüberklettern verhindern", berichtet der Tiefbauamtschef. Insgesamt solle die Mauer zur Donaulände und dem Ufer hin rund drei Meter hoch werden.

Bänke und Bäume

Zum Donaumarkt schließt die Mauer ebenerdig an. "Entlang der Promenade stellen wir viele Sitzbänke auf und pflanzen Platanen-Bäume", beschreibt Schimpfermann den zukünftigen Platz. Die Baumstämme werden von einem massiven Gitter ummantelt. Von der Eisernen Brücke sei außerdem eine Abfahrtsrampe zur Donaulände hin geplant. "Dadurch können Lieferfahrzeuge und Reisebusse besser zu den Passagierschiffen fahren", erklärt Schimpfermann das Vorhaben. Parallel zur Rampe soll auch eine Treppe für Fußgänger entstehen.
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