Asylsuchende im Pfarrheim St. Emmeram
Flüchtlinge essen wieder

Die Zufahrt zum Pfarrheim ist nicht mehr versperrt. Bild: bdl
Vermischtes
Regensburg
26.07.2016
260
0

Die Flüchtlinge aus dem Balkan, die am Mittwoch im Pfarrheim St. Emmeram in den Hungerstreik getreten waren, haben diesen unterbrochen. Dies hatte sich bereits abgezeichnet. In einer Mitteilung schreibt die Gruppe, sie würden den Hungerstreik aussetzen, um besser für ihre Kinder da sein zu können und Kraft für die Verhandlungen zu haben.

Laut Bistumssprecher Jakob Schötz werden die 36 Menschen ständig mit Lebensmitteln versorgt. Täglich kommt ein Arzt, um den Gesundheitszustand zu überprüfen. In ihrem Schreiben äußert sich die Sprecherin der Gruppe, Albona Ademi enttäuscht darüber, dass keine ihrer Forderungen, Bleiberecht zu erhalten, der Abzug der Polizei und die Rückkehr ihres Sprechers Isen Asanovski erfüllt würden. Gegen Asanovski hatte das Bistum ein Hausverbot verhängt.

Kein Kontakt


Kontakt nach außen sei nach wie vor kaum möglich. Vor dem Pfarrheim ist ein Sicherheitsdienst präsent. Die Zufahrt zum Pfarrheim ist nicht mehr gesperrt, die Polizei weiter ist vor Ort. Auch der Unterstützerkreis ist mit seinem Zelt am Jakobstor.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.