Jubiläumsfeier im Regensburger Werk
70 000 Besucher bei BMW

BMW als "Freund und Helfer"- Wagen der 1960er Jahre. Bild: wbr
Vermischtes
Regensburg
06.06.2016
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(wbr) Nach 30 Jahren BMW-Produktion am Standort Regensburg öffneten sich am Sonntag die Werkstore für Mitarbeiter und deren Familien aus ganz Ostbayern. Trotz teils düsterer Wetterprognosen konnte Werksleiter Andreas Wendt rund 70 000 Besucher begrüßen.

Seit 1986 wurden rund sechs Millionen Wagen in Regensburg produziert. Mit der bereits international prämierten "Null-Fehler-Exzellenz-Initiative" gilt das Werk, für das Josef Strauß als bayerischer Ministerpräsident 1984 den Grundstein legte, als zukunftssicher. Derzeit produzieren hier rund 10 000 Arbeitnehmer am Tag exakt 1110 Automobile in neun Typen. Vor 30 Jahren betrug die Belegschaft noch 3500 Arbeitnehmer, und im Jahr rollten damals 100 000 Einheiten vom Band. Der Takt wird demnächst weiter erhöht. Es wird dann rund um die Uhr auf dem 10 000 Hektar großen Gelände bei Regensburg produziert. Unter einer Minute wird es dann nur noch (statistisch) dauern, bis ein BMW fertiggestellt ist.

Wichtiger Sponsor


Der Automobilkonzern sieht seine Leistung nicht ausschließlich in der Produktivitäts- und Rentabilitätssteigerung, sondern bekennt sich auch als wichtiger Sponsor für kulturelle und karitative Einrichtungen zu den klassischen "Familien- und Nachbarschaftstugenden", wie Wendt das ausdrückte. Nach 30 Jahren Produktion in Regensburg sind übrigens noch 650 Mitarbeiter der ersten Stunde an Bord, teilt Betriebsratsvorsitzender Werner Zierer stolz mit. "Weil wir hier anständig miteinander umgehen", ergänzt Wendt.
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