Landesgartenschau auf dem Pürkelgut findet nicht statt
Verhandlungen mit dem Fürstenhaus sind gescheitert

Das Gelände rund um das Pürkelgut von Thurn und Taxis sollte zur Landesgartenschau 2024 gestaltet werden. Bild: Ferstl
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Regensburg
12.01.2016
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Vor fast genau einem Jahr trat Bürgermeister Jürgen Huber mit der Idee an die Öffentlichkeit, auf dem 40 Hektar großen Gelände rund um das Pürkelgut im Stadtosten im Jahr 2024 eine Landesgartenschau zu veranstalten. Im Stadtrat wurde der Vorschlag begrüßt. Alternative Standorte, die die Stadt prüfen ließ, verworfen. Das Gartenamt wurde beauftragt, eine Bewerbung vorzubereiten.

Das Areal um das denkmalgeschützte Wasserschloss, das dem Haus Thurn und Taxis gehört, wollte die Stadt kaufen. Bürgermeister Jürgen Huber war sich sicher, auf das Entgegenkommen von Thurn und Taxis gegenüber einer nachhaltigen Stadtentwicklung vertrauen zu können. Das marode Schloss wollte die Stadt allerdings nicht erwerben. Die Sanierungskosten liegen zu hoch.

Das Gartenamt hat inzwischen Pläne ausgearbeitet, die auch ohne Landesgartenschau auf dem Gelände umgesetzt werden sollten. Das Areal könnte als Naherholungsgebiet für den Stadtosten genutzt werden.

Jetzt sieht es so aus, als sei eine Landesgartenschau auf dem Pürkelgut gescheitert. Die Verhandlunngen zwischen Fürstenhaus und Stadt sind gescheitert, bestätigt die Pressestelle der Stadt. Bürgermeister Huber gibt dazu keine Auskunft.
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